Armin Assinger: Ungewöhnlicher Auftritt sorgt für Aufsehen
Armin Assinger ist vor allem als ehemaliger Skirennläufer und langjähriger Moderator der ORF-„Millionenshow“ bekannt. Am Mittwochabend zeigte sich der 62-Jährige jedoch in einer ungewohnten Rolle: Bei Sky Sport Austria nahm Assinger im Champions-League-Studio Platz und analysierte gemeinsam mit prominenten Fußball-Fachleuten die Spiele der Königsklasse.
Assinger als „Special Guest“ bei Sky
Der Auftritt war kein spontanes Experiment. Sky Österreich hatte Assinger bereits am 12. Oktober offiziell als „Special Guest“ für den Champions-League-Abend angekündigt.
Moderiert wurde die Sendung von Martin Konrad. Neben Assinger saßen auch Österreichs ehemaliger Rekordteamspieler Andreas Herzog und Marko Stankovic im Studio. Im Mittelpunkt des Abends stand unter anderem das Duell zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain.
Wichtig dabei: Assinger war als prominenter Gast eingeladen. Eine dauerhafte Rolle als Fußball-Experte bei Sky wurde nicht angekündigt.
Diese Aussagen sorgten für Aufmerksamkeit
Assinger nahm seine ungewohnte Aufgabe mit Humor. Seine Rolle im Studio beschrieb er mit den Worten: „Ich bin einer von achteinhalb Millionen Trainern. Und sozusagen die Stimme des Volkes.“
Besonders beeindruckt zeigte sich der ehemalige Skirennläufer von Erling Haaland. Über den norwegischen Stürmer von Manchester City sagte Assinger: „Wie kaltblütig dieser Mensch ist.“
Haaland hatte gegen Paris Saint-Germain mehrere Möglichkeiten vergeben, traf im weiteren Spielverlauf aber zweimal. Manchester City verlor die Partie dennoch mit 2:4.
Assingers eigene Fußballvergangenheit
Ganz fremd ist Assinger der Fußball allerdings nicht. Im Rahmen seines Sky-Auftritts erzählte er auch über seine eigenen Erfahrungen mit dem Sport.
Bereits während seiner aktiven Zeit als Skirennläufer habe Fußball regelmäßig zum Alltag gehört. Am Nachmittag sei häufig gespielt worden. Assinger selbst bezeichnete sich rückblickend eher als defensiv orientierten Spieler.
Auch an einen vergebenen Elfmeter aus seiner Schülerliga-Zeit erinnerte sich der Kärntner. Der Studiobesuch war für ihn damit zwar ein Rollenwechsel, der Bezug zum Fußball besteht aber schon seit vielen Jahren.
Wiedersehen mit Andreas Herzog
Für eine zusätzliche Pointe sorgte die Besetzung im Sky-Studio. Nur zwei Tage zuvor war Andreas Herzog noch Kandidat bei einer speziellen Ausgabe der „Millionenshow“ gewesen, die von Assinger moderiert wurde.
Dort war es zu einer kleinen Verwechslung gekommen: Assinger hatte Herzog als österreichischen Rekordnationalspieler bezeichnet. Herzog wies darauf hin, dass Marko Arnautović diese Bestmarke längst übernommen hatte. Auch bei der Zahl der Länderspiele von Toni Polster lag Assinger zunächst daneben.