Kurztest: Abarth 124 Spider - Der mit dem Drift tanzt

In Zeiten der leisen Elektroautos lullt einen der Abarth 124 Spider mit einem sonoren bis brutalen Röhren ein, dass vor allem im Stand so klingt, als wäre ein Ferrari am Start. Immerhin beschleunigt der „verbesserte“ Fiat 124 Spider in nur 6,8 Sekunden auf 100 Sachen. Die 170 PS klingen vielleicht nicht unbedingt brachial, aber in Verbindung mit einem abgespeckten Gesamtgewicht von 1.060 Kilogramm lässt sich dann doch einiges mit dem Sportler anstellen. Dass da im Verbor­genen die Gene eines Mazda MX-5 schlummern, kann auch der Abarth 124 Spider nicht leugnen, und das ist gut so, denn auch er driftet gern.

Driftwinkel. Bei der Fahrt auf einem Testgelände zeigte sich ein gut kontrollierbarer Roadster, der für mächtig Fahrspaß sorgt. Die kräftigen Brembo-Bremsen packen ­ordentlich zu, vier Endrohre sorgen für guten Sound, und der Schaltknüppel gehört zum Besten, was derzeit am Markt ist. Alternativ gibt es auch eine Automatik, die auch eine gute Figur macht. Und: Man glaubt kaum, wie viel man aus einem nur 1,4-Liter-Turbo herausholen kann. Downsizing macht also doch Spaß!

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Autor: Werner Christl , 04.08.2020