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Cupra Raval Elektro-Kleinwagen in Grün bei der Präsentation mit sportlichem Design und LED-Scheinwerfern
Cupra Raval bei der Weltpremiere: Der elektrische Kleinwagen zeigt das neue Design der VW Elektro-Offensive mit sportlicher Front und markanter Lichtsignatur.
Cupra Raval bei der Weltpremiere: Der elektrische Kleinwagen zeigt das neue Design der VW Elektro-Offensive mit sportlicher Front und markanter Lichtsignatur.
APA/dpa

Cupra Raval: VW schlägt mit E-Kleinwagen zurück

09.04.2026 um 15:05, APA, Red
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VW startet seine neue Elektro-Offensive: Cupra Raval kommt ab 26.000 Euro. Vier neue E-Kleinwagen sollen den Markt deutlich beleben.

VW Elektro-Kleinwagen: Der VW-Konzern startet seine Elektro-Offensive mit neuen Modellen, Preisen und klarer Strategie im Einstiegssegment.

Mit dem Raval hat die spanische VW-Tochter Cupra nun das erste von konzernweit vier elektrischen Einstiegsmodellen präsentiert, die heuer auf den Markt kommen sollen. Marktstart des sportlichen Elektro-Kleinwagens soll im Sommer sein, wie Cupra im Rahmen der Weltpremiere an mehreren Standorten ankündigte. Der Einstiegspreis für das Basismodell liegt bei 26.000 Euro.

Preise und neue Modelle im Überblick

Um 1.000 Euro günstiger soll der VW ID. Polo werden. Die Preisliste startet knapp unter 25.000 Euro. Zwei weitere Modelle von VW und Skoda sollen folgen: die beiden kleinen SUV VW ID.Cross und Skoda Epiq.

Start ins Elektro-Einstiegssegment

Mit den vier Kleinwagen von drei Marken will der Konzern das elektrische Einstiegssegment erschließen - unterhalb des bisher günstigsten E-Modells ID.3 für zuletzt knapp 30.000 Euro. Für den Start hatte VW der spanischen Konzernschwester den Vortritt gelassen. Denn gebaut werden alle vier Autos in Spanien, die Entwicklung lief unter Federführung von Cupra und dessen Schwestermarke Seat.

Cupra Raval und Launch-Edition

Den Cupra Raval wird es zunächst ausschließlich in drei "exklusiven Launch-Editions" geben – mit großer Batterie, mindestens 211 PS und bis zu 450 Kilometern Reichweite. Preis: mindestens 37.250 Euro, wie eine Sprecherin auf Nachfrage mitteilte. Mitte des Jahres soll auch die Einstiegsversion für rund 26.000 Euro folgen – mit kleinerem Akku und weniger PS. Bestellen können Kunden sie voraussichtlich ab circa Juli, so die Sprecherin weiter.

Gemeinschaftsprojekt und Einsparungen

Getarnt war der vier Meter lange Raval bereits im vergangenen September auf der Automesse IAA in München gezeigt worden, zusammen mit ebenfalls noch getarnten ID. Polo und den beiden SUV-Ablegern. Cupra-Chef Markus Haupt sprach damals von einem "Gamechanger", der mehr sei als nur ein Auto. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Konzernschwestern bei dem Modell mache den Raval besonders, so Haupt.

Alle vier Fahrzeuge teilen sich dieselbe Plattform und werden an zwei Standorten in Spanien gebaut. Die gemeinsame Entwicklung bringt laut VW Einsparungen von 650 Mio. Euro. Angepeilte Stückzahl für die vier Modelle zusammen: mehrere Hunderttausend Autos pro Jahr. Dem E-Auto-Absatz des Konzerns soll das spürbar Schub geben. Im vergangenen Jahr hatte VW insgesamt 983.100 E-Autos aller Konzernmarken verkauft, davon knapp 80.000 Cupras.

Ausblick auf VW ID.Every1

Im kommenden Jahr soll dann ein noch günstigerer Kleinstwagen VW ID.Every1 folgen, der dann bereits ab rund 20.000 Euro zu haben sein soll. Gebaut wird der Nachfolger des früheren VW Up in Portugal. Ableger anderer Konzernmarken sind davon nicht geplant.

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