Die Psyche und der Darm

Darm und Psyche stehen in einer engen Verbindung.
Da sie über das Rückenmark verbunden sind. Die seelische Verfassung beeinflusst somit die Darmtätigkeit. Gefühle, wie Angst oder Stress, beschleunigen die Magen-Darm-Passage. Depressive Verstimmungen können hingegen die Magen-Darm-Passage bis zur Verstopfung verlangsamen. Durch das Ungleichgewicht des Darm-Mikrobioms nehmen wir weniger Nährstoffe aus dem Essen auf und produzieren somit weniger wichtige Botenstoffe wie zum Beispiel Serotonin – das sogenannte Glückshormon. Den Darm stärken, heißt, Depressionen und schlechter Laune entgegenzuwirken.

Wie kann ich erkennen, ob mein Darm richtig funktioniert?
Ich empfehle eine Analyse des Stuhls in einem Speziallabor, wo die Zusammen­setzung des Mikrobioms dargestellt wird. Auch ein Selbsttest ist hilfreich.

Welche Nahrungsergänzungspräparate unterstützen meine Darmflora?
In der orthomolekularen Medizin gibt es zahlreiche Produkte zur Darmunterstützung, z. B. Probiotika – diese schützen die intakte Darmschleimhaut-Barriere, stärken das Immunsystem und dienen dem Aufbau der physiologisch gesunden Darm­flora sowie die Präbiotika, diese versorgen die gesund und schlank machenden Darmbakterien mit „Nahrung“ und beugen so chronischen Krankheiten vor und stärken das gesunde Mikrobiom.

8 Tipps zum Darm-Wohlbefinden:

  1. Essen Sie regelmäßig frisches Obst und Gemüse.
  2. Vermeiden Sie raffinierten Zucker, künstliche Süßstoffe und glutenhaltige Getreide.
  3. Trinken Sie ausreichend Wasser und ungesüßte Tees.
  4. Verwenden Sie viele Kräuter und Gewürze in Ihrer Küche.
  5. Verzichten Sie auf Transfette und industrielle Backwaren.
  6. Essen Sie öfter Bitterstoffe wie Löwenzahn und Brennnessel.
  7. Nehmen Sie ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich.
  8. Sorgen Sie für Entspannung und guten Schlaf.
     

Sie brauchen Geduld – die Heilung des Darmes braucht Zeit!

Fasten
Autor: Nadine Pfeiffer, 28.04.2021