Die Gartensaison hat begonnen - indoor

Der Startschuss für die neue Gartensaison ist längst gefallen. Manche Profis beginnen schon im Jänner mit dem Pflanzen, um etwa Gemüsesorten und Salate vorzuziehen. Viele Gemüsesorten eignen sich dafür, zum Beispiel Tomaten, Paprika, Pfefferoni, Auberginen, Lauch, Zucchini, Kürbis oder Mangold. Was man für das Aufziehen braucht: einen Platz am Fenster. Die Fensterbank ist der beste Anzuchtort, allerdings sollte die Pflänzchen nicht unbedingt der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Zimmergewächshäuser 

Diese „Brutkästen“ verhindern das Austrocknen bis zur Keimung und sorgen danach für ein günstiges, feuchtes Mikroklima.

Anzuchtkasten mit Lampe | Credit: Bellaflora

Kokosquelltöpfe

Diese Anzuchttöpfchen sind besonders praktisch, weil man sie später einfach mit der Pflanze ins Freie setzen kann. Wichtig ist die Wahl der richtigen „Aussaaterde“, die keimfrei und nährstoffarm ist. In normalen handelsüblichen Erden würden die Keimlinge am zu hohen Düngergehalt „verbrennen“.

Anzuchttöpfe | Credit: Bellaflora

Was man wissen sollte

Wurzelgemüse wie Karotten und Radieschen, aber auch Erbsen und Bohneneignen sich nicht gut für die Indoor-Anzucht. Sie gehören direkt im Freien gepflanzt, zum Beispiel im Hochbeet mit Anzuchthaube. Das kann man jetzt auch schon vorbereiten. Auf Küchenrollenstreifen die Samen mit einem Mehl-Wasser-Gemisch ankleben, trocknen lassen, beschriften und fertig ist das Saatband!

DIY-Samenbänder | Credit: Bellaflora

TIPP: So macht man Anzuchterde selber: Man nehme magere Gartenerde, zum Beispiel Erde vom Maulwurfshügel. Um sicherzugehen, dass die gesiebte Erde keimfrei und frei von Unkrautsamen ist, kann man sie bei 120 Grad im Backofen 30 Minuten lang sterilisieren.

 

Autor: Gert Damberger, 09.03.2021