Von Petra Frey bis Nadine Beiler: Tiroler beim Song Contest

Nadine Beiler, Petra Frey oder die Boyband Tie Break: Einige Male ging der Song Contest mit Tiroler Beteiligung über die Bühne – allerdings mit bescheidenem Erfolg.
Autor: Alexandra Nagiller, 21.05.2015 um 11:36 Uhr

Nadine Beiler: Die Inzingerin war es, die Österreich 2011 nach einigen Jahren der Abwesenheit wieder beim Eurovision Song Contest vertreten hat. Wegen Erfolglosigkeit legte der ORF 2008, 2009 und 2010 eine ESC-Pause ein. Mit der Ballade „The Secret Is Love“ ging Nadine Beiler in Düsseldorf an den Start – und schaffte immerhin den ersten Finaleinzug für Österreich seit der Einführung der Semifinale 2004.

Schlussendlich belegte Nadine einen enttäuschenden 18. Platz. Dabei lag sie im damaligen Jury-Voting mit 145 Punkten an fünfter Stelle, nur durch das Telefonvoting (vorletzter Platz) rutschte sie nach hinten. Lediglich von Nachbarland Deutschland gab es erstmals in der ESC-Geschichte 12 Punkte für Österreich.

Tie Break: 2004 wurde die Boyband, bestehend aus den beiden Tirolern Stefan di Bernardo und Thomas Elzenbaumer sowie dem Vorarlberger Tommy Pegram, mit dem Song „Du bist“ zum Song Contest nach Istanbul geschickt. Außer Spesen ist aber nicht viel gewesen. Tie Break landete nur auf dem 21. und damit vierletzten Platz. Es war die schlechteste Platzierung Österreichs seit dem letzten Platz von Thomas Forstner 1991 (Venedig im Regen).

Petra Frey: Die gebürtige Innsbruckerin war 15 Jahre jung, als sie 1994 in Dublin „Für den Frieden der Welt" sang. Herausgeschaut hat aber auch nur ein 17. Platz. Dennoch war der Song Contest für sie der Start einer inzwischen erfolgreichen Karriere. Sie gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Schlagersängern Österreichs. Auch auf dem Tanzparkett macht die Tirolerin eine gute Figur. 2012 gewann sie die ORF-Show „Dancing Stars“.