Schluß mit Einweg: IKEA killt Alkali-Batterien und setzt auf Akku

Der schwedische Möbelgigant macht Tabula Rasa und stellt den Verkauf seines Alkali-Sortiments "Alkalisk" komplett ein. Ersetzt werden die Batterien durch wiederaufladbare LADDA-Akkus in allen möglichen Größen und Stärken.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 05.10.2021 um 09:11 Uhr

IKEA hat sich stark der Nachhaltigkeit verpflichtet. Ein gewaltiger Schritt ist die Einstellung des Batteriensortiments "ALKALISK". Ersetzt wird das Sortiment durch die neue LADDA Reihe im aufgefrischten Design – die nachhaltige Verpackung besteht zu
100 % aus Papier. Das LADDA Sortiment enthält zwei Kapazitäten von AA-Akkus (2450 mAh und 1900 mAh) und eine Kapazität von AAA-Akkus (750 mAh) und die Akkus können bis zu 1.000 Mal wiederaufgeladen werden. LADDA Akkus lassen sich in diversen Produkten verwenden – aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten eignen sie sich am besten für Geräte, die viel Energie verbrauchen, wie tragbare Speaker, Spielzeug, Taschenlampen oder Kameras.

Die Maßnahme betrifft im Konkreten das ALKALISK Batteriensortiment: Die Lithium-Ionen-Knopfzellenbatterie PLATTBOJ wird vorerst im Sortiment bleiben, da einige wenige IKEA Geräte mit Knopfbatterien betrieben werden. Jedoch wird auch hier bereits nach besseren Lösungen gesucht.

Foto: ©IKEA