Weihnachten überleben! 3 Survival Tipps für alle Wiener Christkindeln

1. Sprich mit mir!

Kommunikation ist das Um und Auf. Am besten man spricht schon vorab über die Vorstellungen, wie die Feiertage gemeinsam gestaltet werden. Nur wer klare Ansagen macht, wir auch verstanden. Wenn jeder etwas anderes will und an persönlichen Traditionen festhält, droht Streit. Wer das Fest und seine Vorstellungen davon überhöht, überfordert sich und die seine Lieben. Psychologin Elisabeth Darrer empfiehlt: "Reden, reden, reden. Man kann Pläne schmieden und die dann auch mal gemeinsam über den Haufen werfen wenn es passt."

2. Auf seinen Bauch hören!

Du weißt am besten, wie viel du essen kannst. Also besser nicht auf Tante Ingrid hören, wenn sie sagt: "Du hast doch noch gar nichts gegessen!" Das üppige Weihnachtsmahl ist für manche Mägen zu viel. „Bei Bauchschmerzen hilft es, sich hinzulegen und die Beine anzuziehen. Dadurch wird die Bauchdecke entspannt und die Schmerzen werden gelindert“, erklärt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. Zur Unterstützung kann aus einer Decke eine Rolle geformt und diese unter die Knie gelegt werden. „Wenn die Beschwerden nicht abklingen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um gravierende Ursachen für die Bauchschmerzen auszuschließen.

3. Erwartungen runterschrauben!

Unterscheiden Sie: Was ist wichtig? Was ist nichtig? Nur weil die Schwiegermutter notorisch ein Sieben-Gänge-Menü auf den Tisch zaubert, müssen Sie nicht dasselbe tun. Kaufen Sie Torten, statt selber zu backen. Entwickeln Sie Ihre eigenen Rituale! Reduzieren Sie die Zahl der Geschenke auf ein vernünftiges Maß. Sprechen Sie sich mit Ihrem Partner ab: Wie willst du feiern? Wenn gar nichts mehr hilft: Trinken Sie ein Glas Sekt, gehen Sie unter einem Vorwand vor die Tür und atmen Sie tief durch. Alles wird gut, frohe Weihnachten!

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Autor: Andrea Burchhart, 01.04.2015