Studie: 4 Beziehungsmuster verraten, ob Ihre Liebe hält!

Forscher der University of Illinois haben rund 376 unverheiratete Paare ab Mitte 20 über einen Zeitraum von neun Monaten zu ihren Beziehungen sowie zu ihrem Heirats-Absichten befragt. Die Teilnehmer wurden gebeten, eine Grafik zu ihrem Level an Engagement für eine feste Bindung durch Heirat zu gestalten. Innerhalb der Studienperiode wurden auch Daten aufgezeichnet, die Veränderungen zu dieser Entscheidung, beispielsweise durch Streitereien oder persönlichen Unterschieden, begünstigt haben oder nicht. Zudem wurden monatliche Interviews mit den Paaren geführt, um die einzelnen Schritte durch die Beziehung zu dokumentieren, die zu einer „lebenslangen Bindung“ führen. Dabei haben sich vier Beziehungsmuster ergeben: die dramatische, Partner-zentrierte, sozial beteiligte und konfliktgeladene Partnerschaft.

Dramatisch und Partner-zentriert

Folgende Muster haben sich herauskristallisiert: 34 Prozent der befragten Paare führen eine dramatische Beziehung, die von permanenten Hochs und Tiefs begleitet wird. In dieser Partnerschaft wird mehr Zeit getrennt verbracht als in anderen und die Liebenden erfahren weniger Unterstützung durch Familie und Freunde. 30 Prozent hingegen führen eine Partner-zentrierte Beziehung, wobei die bessere Hälfte den größten Wert hat. Dies kann sich jedoch je nach gemeinsam verbrachter Zeit ändern.

Sozial und konfliktreich

19 Prozent zeichnen sich durch ihre soziale Beteiligung aus – sie unternehmen demnach viel mit Freunden und Familie. Veränderungen gibt es aber kaum. Zwölf Prozent der Befragten sind schließlich ständig in Konflikt und durchleben viele Tiefs, aber ohne die Achterbahnfahrten aus dramatischen Beziehungen.

Wer wird heiraten?

Doch wer schließt den Bund der Ehe? Jene Paare, die sich hauptsächlich auf den Partner konzentrieren, heiraten am ehesten. Diejenigen, die in einer dramatischen Beziehung stecken, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann trennen. Laut Forschern ist eine Mischung aus einer Partner-fokussierten und sozial beteiligten Beziehung optimal!

Autor: Andreea Iosa, 10.11.2015