Überraschend: Beziehungs-Kick ohne Gefahr!

Einen neuen Schwarm zu haben bedeutet noch lange nicht, dass die gegenwärtige Beziehung nicht mehr funktionieren kann. Ganz im Gegenteil: Forscher der Columbia, der Indiana und der Kentucky-Lexington University haben ermittelt, dass für die Mehrheit der befragten Frauen eine Schwärmerei für jemand anderen der Beziehung keinesfalls schadet, sie sogar verbessern kann. Schön und gut, wir Frauen haben also den Freischein, doch für die zitternden vergebenen Frauen wäre natürlich interessant, ob dasselbe auch umgekehrt gilt. Auf diese Antwort müssen wir uns aber wohl leider noch warten.

Schwärmerei unvermeidbar

70 Prozent der befragten Frauen gaben an, neben ihren Partnern einen Schwarm zu haben. Prinzipiell nicht wirklich aufregend, denn vorgehende Studien haben längst herausgefunden, dass eine Schwärmerei grundlegend unvermeidbar ist. Auch kleine Flirts können bekannterweise die Lust auf den eigenen Partner wieder wecken. Tinder gefällig?

Handy nein, Facebook ja!

Zwar hat eine ältere Untersuchung ergeben, dass der permanente Gebrauch des Smartphones ein Trennungsgrund ist, das gemeinsame Nutzen von Facebook hingegen soll für die Beziehung ein richtiger Liebesturbo sein. Natürlich kommt es auch hier darauf an, wie dieses Nutzen tatsächlich aussieht. Diejenigen, die Facebook in Verbindung miteinander nutzen, also offen über diese Plattform miteinander kommunizieren, sollen auch länger zusammenbleiben, wie Forscher der University of Wisconsin-Madison herausgefunden haben.

Ist demnach die Interaktion der beiden auf Facebook hoch, so ist auch die reale Verbindlichkeit füreinander hoch. Um allgegenwärtigen Fremdscham allerdings zu vermeiden, sollten verliebte Paare überspannt-schnulzige Kommentare mit einer Million angehängten Herz-Emojis lieber unterlassen. Die meisten ihrer Feunde werden sie nämlich danach ganz sicher aus dem Newsfeed schmeissen.

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Autor: Andreea Iosa, 18.08.2015