5 Gesten, mit denen Sie Ihren Partner kränken – ohne etwas zu sagen

Experten zufolge werden lediglich 20 Prozent unserer Reaktionen und Entscheidungen durch das was wir sagen ausgelöst. 80 Prozent durch nonverbale Kommunikation. Auch in einer Partnerschaft muss es nicht immer eine lautstarke Auseinandersetzung sein, die für Stress in einer Beziehung sorgt. Sie können Ihren Partner auch verletzen ohne ein Wort zu sagen. Wir verraten die destruktivsten nonverbalen Signale.

1. Blickkontakt meiden

Weichen Sie dem Blick des Gesprächspartners bewusst aus, setzen Sie ein eindeutiges Zeichen: Sie wollen sich auf die Unterhaltung nicht einlassen oder Sie haben etwas zu verbergen. Das verunsichert und frustriert den Partner und kann obendrein Misstrauen schüren.

2. Geringschätzige Körpersprache

Sie verschrenken bei einem Gespräch die Arme, rollen mit den Augen, bedenken Ihren Partner mit einem herabmindernden Lächeln oder legen ein abschätziges Pokerface an den Tag? Denken Sie bloß nicht, dass dieser Ihre Geringschätzung nicht spürt: Mimik, Gestik und Haltung ist ein wichtiger, unmissverständlicher Teil der Kommunikation.

3. Abgelenkt sein

Während Ihr Partner von seinem Tag in der Arbeit erzählt, scrollen Sie sich durch Ihr Smartphone oder gehen Tätigkeiten im Haushalt nach, wenn er Sie anruft, um "Hallo" zu sagen? Klar kann man nicht immer bei der Sache sein, doch auf diese Weise signalisieren Sie, dass Sie sich nicht besonders für Ihren Partner interessieren. Auf Dauer kann das sehr frustrierend sein.

4. Schweigen

Natürlich muss es in einer Partnerschaft auch Zeiten des Schweigens geben. Wenn Sie Schweigen jedoch dazu einsetzen, um Ihrem Partner zu schaden oder ihn zu bestrafen, dann ist das Gift für die Beziehung. Tatsache ist: Je länger Sie Ihren Partner im (stillen) Ungewissen lassen, desto wütender wird dieser. Außerdem führt Kommunikations-Verweigerung dazu, dass sich Ihr Partne in mögliche Fehlannahmen hineinsteigert, von denen er sich später umso schwerer abbringen lässt.

5. Nicht zuhören

"Sorry – was hast du gesagt?" Diesen Satz hört niemand gern. Wenn Sie nicht zuhören oder Gesprächsangebote Ihres Partners ablehnen (Bsp. "Jö, Schatz! Hast du diesen mega-süßen Hund gesehen?" Als Antwort kommt ein stummes Kopfnicken), signalisieren Sie Desinteresse. Natürlich haben Sie das Recht, einfach mal abzuschalten und müssen nicht ständig an den Lippen Ihres Partners hängen. Chronisches Nicht-Zuhören wird Ihr Gegenüber jedoch auf Dauer als kränkend empfinden. Kritisch wird es vor allem dann, wenn Sie bei einem Streit nur Ihre eigene Meinung gelten lassen und Ihr Partner gar nicht mehr zu Ihnen durchdringt.

Tipp: Oft hilft es, das eigene Verhalten zu analysieren. Versuchen Sie, Ihrem Partner gegenüber offen und zugewandt zu sein. Und das sowohl mit dem Körper, als auch wenn es ums Zuhören geht. Haben Sie aus welchen Gründen auch immer echt keinen Kopf für ein Gespräch, kommunizieren Sie Ihr Bedürfnis nach Ruhe lieber offen, bevor es zu unnötigen Missverständnissen kommt.

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Autor: Elisabeth Spitzer, 16.06.2015