Beziehung: Welche Kommentare man nicht übergehen sollte

Rückschläge, Krisen und Einbrüche sind Teil des Lebens. Aber wenn der Partner daraus eine Gewohnheit macht, alles grundsätzlich in Frage zu stellen, wird es Zeit, ein paar Dinge zu klären, bevor man selber sein Vertrauen ins Glück verliert.

1. "Vielleicht gibt es Glück gar nicht ..."

Glück setzt sich aus vielen kleinen Momenten und Gesten zusammen. Dass es vergänglich ist, verringert nicht seinen Wert. Im Gegenteil. Wenn Ihr Partner aus der Beziehung offenbar keine Kraft mehr schöpft, sollte man an diesem Thema dranbleiben. Denn vielleicht hat er dabei ganz übersehen, dass der andere auch nicht immer glücklich ist, es aber einfach nicht so oft zur Sprache bringt oder diplomatisch darüber schweigt.

2. "Liebe ist am Ende immer eine Illusion ..."

Aber auf jeden Fall nicht selbstverständlich. Die Frage ist: Warum kommt der Partner zu diesem Schluss? Lässt sich an der Beziehung noch arbeiten oder führt nichts mehr an einer Trennung vorbei?

3. "Im Grunde bleibt der Mann immer einsam ..."

Ist es die nagende Unzufriedenheit eines Menschen, der nicht gewohnt ist, auf etwas zu verzichten oder nicht immer seinen Willen durchzusetzen? Oder ist das Ende der Beziehung bereits eingeläutet? Das sollte Frau herausfinden.

4. "Eine Liebe fürs Leben - daran glaube ich nicht ..."

Worte, die sehr verletzen können. Vor allem, wenn man den Partner sehr liebt. Fragt sich früher oder später: Will man sich dauerhaft mit dieser Situation arrangieren?

5. "Da muss es ja noch mehr geben im Leben ..."

Harte Worte. Wer sie äußert, übersieht mitunter, dass diese Feststellung streng genommen jeder treffen kann. Reicht es, das dem Partner vor Augen zu führen, gut. Wenn nicht, könnte man sich diese Frage auch gestatten und sehen, zu welchen Schlüssen man selbst kommt.

6. "Ich hätte auch noch ganz andere Chancen gehabt ..."

Ja, wer nicht? Ein Satz, den man nicht im Raum stehen lassen muss.

7. "So schön wie's war wird's nie mehr sein ..."

Wer sich von seiner Vergangenheit gedanklich und vor allem gefühlsmäßig nicht lösen kann, übersieht leicht die Möglichkeiten, die im Hier und Jetzt stecken. Will man sich damit abfinden? Müssen tut man es jedenfalls nicht.

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Autor: Ute Daniela Rossbacher, 15.05.2015