Roséwein: perlender Gaumenkitzel

Ideal für den Sommer: ein leichter Roséwein, der zu einem erfrischenden Snack passt und bestimmt jeden lauen Sommerabend versüßt.
Autor: Pia Kulmesch, 22.07.2022 um 10:13 Uhr

Roséwein, kurz Rosé genannt, wird aus Rotweintrauben hergestellt. Seine Farbe erlangt der besondere Wein durch die roten Farbpigmente in der Schale der Rotweintrauben. Es gibt mehrere Varianten, wie der Rosé hergestellt wird. Beispielsweise werden die Schalen bei der Herstellung nach nur wenigen Stunden vom Traubensaft getrennt. Der Winzer übernimmt die volle Kontrolle über die Farbe des Weines. Von lachs-pastell bis erdbeerrot sind sämtliche Farbnuancen vertreten. Sobald der Saft eine leichte Rotfärbung bekommen hat, wird er abgepresst und in einen anderen Tank umgefüllt. Dort gärt er ohne die Schale weiter.

Feiner Genuss

Er ist ideal für Genießer, die normal wenig oder gar keinen Wein trinken. Die edle Farbe und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten – vom Aperitif bis zu vegetarischen Gerichten – haben dem Rosé seine Beliebtheit eingebracht. An lauen Sommerabenden schmeckt der Wein mit seinem duftigen bis würzigen Aroma besonders gut, aber auch im Herbst und Winter wird der Rosé mittlerweile getrunken. Man genießt ihn gerne zusammen mit gegrilltem, fangfrischem Fisch. Für den optimalen Genuss sollte der Wein am besten jung sein, möglichst nicht viel älter als zwei Jahre. Dabei muss mit einem Vorurteil aufgeräumt werden: Roséwein ist nicht nur etwas für Frauen. Der besondere Wein vertritt die verschiedensten Geschmacksnuancen: von knochentrocken bis süßlich-perlend – da ist für jeden etwas dabei.

Daran erkennt man einen guten Rosé

Ein Qualitätskriterium ist, dass der Wein auch bei wärmerer Temperatur gut schmeckt. Ein guter Roséwein sollte klar, rein und aromatisch einzigartig sein, der durch Intensität, leichte Säure und frische Fruchtigkeit besticht.

Die besten Roséweine Österreichs

Rosés kommen aus allen Weinbaugebieten des Landes und zeigen sich in vielerlei Gestalt. Da gibt es den charmanten Jungwein, frische Vertreter aus Zweigelt und St. Laurent aus Niederösterreich, den rassigen Schilcher aus der Weststeiermark oder den würzigen Blaufränkisch- oder Zweigelt-Rosé aus dem Burgenland. In manchen Gebieten reicht die Tradition so weit, dass die Rosés durch das DAC-System herkunftsgeschützt sind.