Fender bringt Stratocaster- und Telecaster-Gitarren aus Antikholz

Viele Gitarren-Fans schwören auf den einmaligen Klang alter Instrumente, die noch in traditioneller Weise aus antikem Holz gefertigt wurden. Da mittlerweile die Verwendung des natürlich nachwachsenden Rohstoffs Holz zugunsten von Kunststoffen und Hightech-Materialien bei vielen Gitarrenbauern gewichen ist, sind die antiken Modelle zu beliebten Sammlerstücken geworden. Um seiner Kundschaft den Traum einer echten Holz-Stratocaster oder Telecaster mit allen Vorteilen eines modernen Instruments liefern zu können, hat Fender drei limitierte Gitarrenmodelle auf den Markt gebracht.

Altes Holz

Bei der Auswahl der Holzsorten für die genannten Fender-Gitarren wurde Bestand aus geschichtsträchtigen Quellen verwendet. Der Corpus der "Old Growth Redwood" Stratocaster stammt von einer alten Brücke in Californien, die die während der Großen Depression im Jahr 1933 errichtet und vor zwei Jahren zum Abbruch freigegeben wurde. Das Holz für die "Eastern Pine" Stratocaster und Telecaster stammt wiederum von einem längst verlassenen Kuhstall aus Michigan. In beiden Fällen haben Handwerker der Firma Fender penibel darauf geachtet, ja nicht die natürliche Faserung und kleine Imperfektionen des Holzes zu kaschieren. Das Holz wurde lediglich mit speziellen seidenmatten Ölen eingelassen und poliert.

Schnell zugreifen

Alle drei Gitarren der Sonderedition werden zum Listenpreis von USD 2.600,- angeboten und sind in unterschiedlichen technischen Ausführungen erhältlich. Wie viele Stücke der Liebhaberinstrumente genau auf den Markt kommen, wurde von Seiten Fender nicht verraten. Aber eines steht fest: ist das Holz aufgebraucht für diese wunderschönen Sondereditionen, werden keine neuen Gitarren nachkommen – zumindest nicht aus dieser speziellen Fuhre Altholz.

Informationen vom Hersteller
www.fender.com

20.05.2014