5 Alternativen zu Netflix und Co.

1. Sooner

Der deutsche Streamingdienst wird aktuell als heißester europäischer Netflix-Konkurrent angesehen. Und das nicht ganz zu Unrecht: Hier stehen Filme und Serien im Vordergrund, die es meistens nicht auf die gängigen Plattformen schaffen, aber vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. Um noch mehr Diversität in das Programm zu bringen, setzt man außerdem auf Produktionen aus der LGBTQ+-Community und Partnerschaften mit Filmhochschulen. 14 Tage kann man den Dienst kostenlos testen, danach ist man um 7, 95 Euro im Monat dabei. Unser Tipp: das Drama „Freiheit“ vonJan Speckenbach:

2. Kino VOD Club

Lust auf Filme aus Österreich? Dann sollte man hier auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Ein Abo gibt es beim Kino VOD Club nicht, man leiht sich den Film einfach um 4, 90 Euro aus. Kurzfilme sind sogar gratis. Und das Beste: Man unterstützt damit die heimischen Kinos. Wie das geht? Ein Drittel des Preises geht an das Lieblingskino vor Ort. Eine gute Alternative, um den Betreibern auch während der Krise unter die Arme zu greifen.  Wie wäre es zum Beispiel mit Karl Markovics' Filmdebüt „Atmen“?

3. ARTHOUSE CNMA

Im Sommer 2020 ist dieser Anbieter neu gestartet und füllt eine Lücke auf dem herkömmlichen Streamingmarkt. Denn hier findet man vor allem Independent-Filme, preisgekrönte Festival-Highlights und Filmklassiker, die im herkömmlichen Angebot oft keinen Platz finden. Um 3,89 € pro Monat ist man dabei, gekündigt werden kann jederzeit. Eine Kooperation mit Amazon Prime gibt es bereits.

Unser Tipp: Die französische Filmkomödie „Nur eine Stunde Ruhe“ aus dem Jahr 2014.

4. FEATVRE

Die besten Fernseh-Dokus sind immer mitten in der Nacht? Jetzt nicht mehr: Das Online-Magazin FEATVRE durchforstet täglich die TV-Welt nach neuen spannenden Dokumentationen und stellt sie dann über ihrer Plattform zur Verfügung. Das Angebot reicht von Politik über Kultur bis hin zu Wissenschaft und Konzerten. Für 2 Euro im Monat gibt es das ganze sogar werbefrei. Regelmäßiges Reinschauen lohnt sich, das die Dokus oft nur eine begrenzte Zeit verfügbar sind.

5. Netzkino.de

Vollkommen kostenlos und ohne Registrierung kann man sich auf der Plattform Netzkino.de mehr als 2.500 Filme ansehen. Wie das funktioniert? Durch Werbung. Die muss man als Zuseher in Kauf nehmen. Dafür warten unter so manchen trashigen Horror-B-Movies echte Schmuckstücke. Wie etwa „Der große Bluff – Das Howard Hughes Komplott“ mit Schauspiellegende Richard Gere aus dem Jahr 2006.

Autor: Elisabeth Stolzer, 28.01.2021