4 unverzichtbare Ausmist-Tipps für den Schrank

Ordentlich, gut sortiert, alles auf einen Blick: So sollte der perfekte Kleiderschrank aussehen. Die ­Realität hinter unseren Schranktüren schaut jedoch ganz anders aus. Da stapeln sich unzählige weiße T-Shirts neben dem roten Kleid, an dem noch das Preisschild prangt, und drei Jeans mit dem Prädikat „Irgendwann pass ich da wieder rein“.

Schluss damit

Nehmen Sie sich Zeit und befreien Sie sich von den Altlasten im Kleiderschrank. Guter Sitz, Qualität und Funktionalität haben oberste Priorität im Alltag. Alles, was zu eng ist, einschneidet, zwickt oder verrutscht, gehört aussortiert. Kleidungsstücke, die fusseln, kratzen oder sichtbare Schweißflecken verursachen: Lassen Sie sie gehen! Sie werden mit mehr Zeit und weniger Stress belohnt. Investieren Sie in Basics (re.), die mit Vorhandenem kombinierbar sind. Bald besitzen Sie nur mehr Stücke, in denen Sie sich wohlfühlen.

Ausmisten in 4 Schritten

  1. Zeit nehmen: Niemals unter Zeitdruck aussortieren. Lieber einen Tag wählen, an dem es egal ist, wenn es zwei Stunden länger dauert.
  2. Schritt für Schritt: Nicht den ganzen Kasten auf einmal aussortieren, sondern in Tranchen, z. B. Sommerkleidung.
  3. Glücklichmacher: Die Regel von Ordnungs-Queen Marie Kondo hat etwas für sich: Macht Sie das Kleidungsstück (noch) glücklich? Dann bleibt es.
  4. Aus den Augen: Kaputte Stücke zum Schneider bringen, ausgemistete Kleidung nicht zu lange zu Hause herumstehen lassen, sonst überlegt man es sich wieder anders.
Autor: Brigitte Biedermann , 28.09.2020