Fotografieren wie ein Pro: Die 8 besten Tipps und Tricks

1. Raster

Kristian Dowling rät, immer das Kameraraster einzublenden. Es teilt den Screen in neun Vierecke, die bei der Bildkomposition helfen. Beispiel: "Den Horizont im unteren oder oberen Drittel des Fotos platzieren. Ist interessanter als in der Mitte!"

2. Querformat

"Zwing dich dazu, die Kamera auch einmal um 90 Grad zu drehen", fordert der Profi. Wir sind durch Instagram auf Hochformate konditioniert, doch das wird bei Weitem nicht allen Motiven gerecht.

3. Weitwinkel

Der Effekt: Beim gleichen Abstand zum Motiv ist auch viel von der Umgebung zu sehen.

4. Bokeh

Über dem Auslöser nach rechts wischen und "Blende" auswählen. Wirkung: Die Aufnahme ist nur rund um den Fokus ganz scharf, die Umgebung verschwimmt. Dieser "Bokeh-Effekt" verstärkt sich mit zunehmender Blendenöffnung.

5. Sternenhimmel

Die Funktion "Lichtmalerei" macht's möglich. Leiste über dem Auslöser nach links swipen, "Mehr" anklicken und "Lichtmalerei" wählen. Modus Lichtspuren ansteuern. Kamera auf einen Tripod (zur Not auf einen festen Untergrund) stellen, Timer aktivieren - und Kamera laut Anzeige ruhig halten.

6. Fast schon "Virtual Reality"

Ebenfalls unter "Mehr" gibt es die "HDR"-Funktion (High Dynamic Range). Sie ermöglicht besonders detailreiche Aufnahmen, etwa von Landschaften, auch wenn die Helligkeitsunterschiede groß sind sind oder Gegenlicht herrscht.

7. Belichtung

"Fast alle Smartphone-Kameras übertreiben hier, die meisten Fotos sind überbelichtet", findet der Profi. Die einfache Abhilfe: beim Bearbeiten etwas runter mit dem Helligkeits-Regler.

8. Künstliche Intelligenz

Leuchtet das kleine runde AI-Zeichen ("Artifical Intelligence") oben in der Mitte des Displays, erkennt die Kamera den Bildinhalt - also etwa einen Strauß Blumen - und optimiert das Ergebnis. Meist braucht man dann nicht einmal mehr einen Filter. Für ein künstlerisch wirkendes, "individuelles" Foto "AI" deaktivieren.

Autor: Andrea Schröder, 20.01.2021