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Ladestation für Elektroautos mit zwei Ladekabeln. Volkswagen ruft weltweit rund 72.700 E-Autos wegen fehlerhafter Batteriezellen zurück.
Großer VW-Rückruf wegen möglicher Brandgefahr: Weltweit sind fast 72.700 Elektroautos betroffen, darunter rund 850 Fahrzeuge in Österreich. Betroffene Akkus sollen vorerst nur bis 80 Prozent geladen werden. (Symbolbild)
Großer VW-Rückruf wegen möglicher Brandgefahr: Weltweit sind fast 72.700 Elektroautos betroffen, darunter rund 850 Fahrzeuge in Österreich. Betroffene Akkus sollen vorerst nur bis 80 Prozent geladen werden. (Symbolbild)
Pexels / Haberdoedas

Rückruf: Autoriese ruft 70.000 E-Autos zurück

20.10.2026 um 16:43, Jovana Borojevic
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Volkswagen ruft weltweit fast 72.700 Elektroautos wegen Brandgefahr zurück. Auch in Österreich sind rund 850 Fahrzeuge betroffen. Diese VW-Modelle trifft es.

Großer Rückruf bei Volkswagen! Der deutsche Autoriese muss weltweit fast 72.700 Elektroautos in die Werkstätten zurückrufen. Der Grund: Fehlerhafte Batteriezellen könnten im schlimmsten Fall einen Brand auslösen. Auch Österreich ist betroffen. Hierzulande müssen rund 850 Fahrzeuge überprüft werden.

VW-Rückruf: Fast 72.700 Elektroautos betroffen

Batterie-Alarm bei Volkswagen! Der deutsche Autobauer hat einen umfangreichen Rückruf für Elektroautos gestartet. Weltweit sind knapp 72.700 Fahrzeuge betroffen. Das geht aus aktuellen Daten des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor.

Auch österreichische Autofahrer müssen aufpassen. Neben mehreren Modellen der beliebten VW-ID.-Reihe steht auch der Cupra Born auf der Rückrufliste. Betroffene Fahrzeughalter werden schriftlich informiert und über die nächsten Schritte aufgeklärt.

Brandgefahr bei Volkswagen: Fehlerhafte Batterien entdeckt

Hinter dem VW-Rückruf steckt ein ernstes Sicherheitsproblem. Bei internen Qualitätskontrollen stellte Volkswagen fest, dass einzelne Hochvolt-Batteriezellen nicht den vorgeschriebenen Qualitätsanforderungen entsprechen. Ursache sollen Produktionsfehler bei Zulieferern sein.

Die möglichen Folgen sind gefährlich. „In seltenen Fällen kann dies zu einer erhöhten thermischen Belastung dieser Batterien führen, im Extremfall könnte ein Brand entstehen“, erklärte der Konzern.

Als Vorsichtsmaßnahme sollen betroffene Autofahrer ihre E-Autos vorerst nur noch auf maximal 80 Prozent aufladen. Bei manchen Fahrzeugen wird die Ladebegrenzung automatisch eingestellt. Erst nach einer erfolgreichen Überprüfung in der Werkstatt darf der Akku wieder vollständig geladen werden.

Ob fehlerhafte Batteriemodule tatsächlich ausgetauscht werden müssen, ist noch nicht in jedem Fall klar. Möglicherweise reicht bereits ein Softwareupdate. Laut KBA sind bisher keine Personen- oder Sachschäden bekannt.

VW-Rückruf: Diese fünf E-Auto-Modelle sind betroffen

Der Volkswagen-Rückruf betrifft gleich mehrere Elektroautos aus dem VW-Konzern. Auf der Liste stehen die Modelle VW ID.3, VW ID.4, VW ID.7 und VW ID. Buzz. Betroffen sind bestimmte Fahrzeuge, die zwischen 2022 und 2025 produziert wurden.

Auch die spanische VW-Tochter Cupra ist betroffen. Beim Cupra Born umfasst der Rückruf Fahrzeuge aus den Baujahren 2022 bis 2024.

Allerdings muss nicht jedes Auto aus diesen Produktionsjahren automatisch in die Werkstatt. Welche Fahrzeuge tatsächlich betroffen sind, erfahren die Halter über ein entsprechendes Schreiben des Herstellers.

VW-Rückruf in Österreich: Rund 850 Autos betroffen

Auch in Österreich hat der große VW-Rückruf Auswirkungen. Nach Angaben des Autobauers sind hierzulande rund 650 Fahrzeuge der VW-ID.-Modelle sowie etwa 200 Cupra Born betroffen. Insgesamt geht es damit um rund 850 Elektroautos in Österreich.

Die betroffenen Fahrzeughalter werden per Brief über die nächsten Schritte informiert. Darin finden sie auch Informationen zur Werkstattüberprüfung und zu möglichen Reparaturmaßnahmen.

Bis zur Freigabe durch die Werkstatt gilt weiterhin die Ladebegrenzung auf maximal 80 Prozent.

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