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Themenbild: 1,83-Euro-Rechnung wurde nach Kindergeburtstag verlangt..
Ein Vater verlangte nach einem Kindergeburtstag 1,83 Euro pro Kind.
Ein Vater verlangte nach einem Kindergeburtstag 1,83 Euro pro Kind.
Younes Stiller Kraske/Shutterstock.com

Wegen 1,83 Euro: Eltern geraten aneinander

02.07.2026 um 11:52, Yunus Emre Kurt
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Ein Kindergeburtstag in den Niederlanden sorgt derzeit für hitzige Diskussionen. Nach der Feier verlangte ein Vater von den Eltern der eingeladenen Kinder Geld.

Ein Kindergeburtstag in den Niederlanden hat eine ungewöhnliche Debatte ausgelöst. Nicht die Feier selbst stand im Mittelpunkt, sondern eine Nachricht, die die Eltern wenige Stunden später erreichte. Ein Vater forderte Geld für die kleinen Mitgebsel zurück, die sein Kind an die Klassenkameraden verteilt hatte.

Der Betrag war mit 1,83 Euro pro Kind zwar überschaubar, dennoch entwickelte sich daraus eine lebhafte Diskussion. Für viele Eltern ging es dabei weniger ums Geld als um die Frage, ob eine solche Forderung überhaupt angemessen ist.

Rechnung nach dem Kindergeburtstag

Bekannt wurde der Vorfall durch die niederländische Bloggerin Nova Mulder. Ihre Tochter hatte kurz zuvor ihren fünften Geburtstag gefeiert und dabei kleine Überraschungen wie Seifenblasen, Sticker und Rosinen an ihre Klassenkameraden verteilt.

Wenige Tage später feierte ein Klassenkollege ebenfalls Geburtstag. Auch dort bekamen die Kinder Geschenktüten mit nach Hause. Am Abend folgte jedoch eine Nachricht in der Klassen-WhatsApp-Gruppe, mit der wohl niemand gerechnet hatte.

WhatsApp-Nachricht sorgt für Wirbel

Der Vater des Geburtstagskindes erklärte, die Kosten für die Mitgebsel seien höher ausgefallen als geplant. Deshalb bat er alle Eltern um eine Kostenbeteiligung von 1,83 Euro pro Kind und verschickte gleichzeitig einen Zahlungslink.

Zusätzlich legte er eine detaillierte Aufstellung seiner Ausgaben vor. Darin fanden sich unter anderem Seifenblasen, Sticker, Süßigkeiten und die Geschenktüten selbst.

„Ich konnte kaum glauben, was ich da las“, schrieb Nova Mulder später in ihrem Blog. Zunächst habe sie die Nachricht für einen Scherz gehalten. Schnell sei jedoch klar geworden, dass der Vater seine Forderung ernst meinte.

Eltern diskutieren über das Prinzip

Die Zahlungsaufforderung spaltete die Elternschaft. Einige hielten den Betrag für so gering, dass sich eine Diskussion darüber kaum lohne. Andere konnten überhaupt nicht nachvollziehen, warum nach einem Kindergeburtstag im Nachhinein Geld verlangt werde.

Auch für Mulder stand nicht die Summe im Vordergrund. Für sie gehören kleine Geschenke einfach zu einer Geburtstagsfeier. Jeder entscheide selbst, wie viel Geld er dafür ausgeben möchte. Eine nachträgliche Rechnung widerspreche diesem Gedanken.

Vater zieht Forderung wieder zurück

Bereits am nächsten Morgen ruderte der Vater zurück. Offenbar hatten ihn mehrere Eltern direkt kontaktiert. In einer weiteren Nachricht erklärte er, dass sein Vorschlag nicht überall gut angekommen sei und die Angelegenheit damit erledigt sei.

Anschließend löschte er den Zahlungslink wieder. Für die Kinder spielte der Streit ohnehin keine Rolle. Mulders Tochter erzählte nach der Feier vor allem von den gemeinsamen Spielen und freute sich besonders über die Seifenblasen. 

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