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Ein 19-jähriger Schüler griff Mitschüler und Lehrkräfte mit einem scharfen Werkzeug an.
Schock an einer Berufsschule in Polen: Ein 19-jähriger Schüler soll Mitschüler und Lehrkräfte mit einem scharfen Werkzeug angegriffen haben.
Schock an einer Berufsschule in Polen: Ein 19-jähriger Schüler soll Mitschüler und Lehrkräfte mit einem scharfen Werkzeug angegriffen haben.
fotoreporter_112 / Shutterstock.com

Messerangriff an Berufsschule: Sieben Verletzte

07.10.2026 um 14:36, Yunus Emre Kurt
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Ein 19-jähriger Schüler hat in einer Berufsschule in Ostrołęka mehrere Menschen mit einem scharfen Werkzeug verletzt. Zwei Opfer wurden schwer verletzt.

Schock an einer Berufsschule in Polen: Am Mittwochmorgen hat ein 19-jähriger Schüler im Berufsbildungszentrum Nummer vier in Ostrołęka mehrere Mitschüler und Lehrkräfte mit einem scharfen Werkzeug angegriffen. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

​Angriff kurz nach 11 Uhr

Der Vorfall ereignete sich kurz nach 11 Uhr im Berufsbildungszentrum Nummer vier in Ostrołęka. Nach bisherigen Angaben griff der 19-jährige Schüler sowohl Mitschüler als auch Lehrkräfte mit einem scharfen Werkzeug an.

Anschließend verließ der Verdächtige das Schulgebäude und flüchtete. Zu den Hintergründen und einem möglichen Motiv lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Notruf eine Fahndung ein.

​Sieben Verletzte

Nach ersten Angaben der Polizei wurden bei dem Angriff sieben Menschen verletzt. Rettungskräfte brachten die Betroffenen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Zwei der Verletzten sollen schwere Verletzungen erlitten haben. Weitere Details zu ihrem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Auch zur genauen Verteilung der Verletzten auf Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Lehrkräfte gab es zunächst keine detaillierten Angaben.

​Täter nach 25 Minuten festgenommen

Die Fahndung nach dem 19-Jährigen dauerte nur kurze Zeit. Wie Hauptkommissar Tomasz Żerański, Sprecher der Stadtpolizei Ostrołęka, mitteilte, wurde der Verdächtige rund 25 Minuten nach dem Notruf festgenommen.

Die Beamten fanden ihn am städtischen Strand an der Narew. Damit konnte die Fahndung noch am Vormittag beendet werden.

Der Mann befindet sich seither in Polizeigewahrsam. Welche strafrechtlichen Vorwürfe gegen ihn erhoben werden, war zunächst noch Gegenstand der Ermittlungen.

​Ermittlungen laufen weiter

Nach dem Angriff waren mehrere Dutzend Polizisten im Einsatz. Sie sicherten Spuren, befragten Zeugen und versuchten, den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren.

Auch in der Schule selbst liefen umfangreiche Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler, die sich weiterhin im Gebäude befanden, wurden betreut.

Zusätzlich waren Beamte eines Teams für soziale Prävention im Einsatz, das regelmäßig mit Jugendlichen arbeitet. Sie unterstützten die Betreuung vor Ort und standen den Betroffenen zur Seite.

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