Wetterumschwung: Hier wird es heute ungemütlich
Jetzt ist der Wetterumschwung da: Eine markante Kaltfront zieht am Mittwoch über Österreich und bringt nach einer vielerorts trockenen Phase wieder verbreitet Regen. Besonders im Süden und Südwesten können größere Niederschlagsmengen zusammenkommen. Gleichzeitig wird es in den Alpen zunehmend winterlich, in der Nacht sinkt die Schneefallgrenze im Westen auf rund 1.300 Meter.
Kaltfront zieht über Österreich
Am Mittwoch, 21. Oktober, erfasst eine Kaltfront Österreich von Westen. Während der Tag im Norden und Osten zunächst noch teilweise sonnig beginnt und sich lokal Nebelfelder halten können, präsentiert sich das Wetter im Westen und Süden bereits deutlich unbeständiger.
Im Laufe des Tages breiten sich die Niederschläge weiter nach Osten aus. Dort können die Schauer am Abend ebenfalls in kräftigeren Regen übergehen. Zusätzlich spielt der Wind eine Rolle: Im Osten weht zunächst lebhafter Südwind, ehe am Abend im Donauraum Westwind auffrischt.
Hier regnet es besonders kräftig
Die größten Regenmengen werden im Südwesten und Süden erwartet. Besonders am Alpenhauptkamm sowie in Osttirol und Unterkärnten kann es zeitweise kräftig und ergiebig regnen.
Damit rücken auch die laufenden Wetterwarnungen in den Fokus. Je nach Region können neben starkem Regen auch kräftiger Wind und lokale Auswirkungen der Niederschläge eine Rolle spielen.
Wie groß die Regenmengen tatsächlich ausfallen, kann regional unterschiedlich sein. Wer unterwegs ist oder Aktivitäten im Freien plant, sollte deshalb die aktuelle Entwicklung und regionale Warnungen im Blick behalten.
Schnee bis auf rund 1.300 Meter
Mit der Kaltfront sinkt auch die Schneefallgrenze deutlich. In der Nacht auf Donnerstag kann sie im Westen Österreichs auf rund 1.300 Meter absinken.
Damit wird es vor allem in höheren alpinen Lagen zunehmend winterlich. In den Niederungen bleibt es dagegen bei Regen. Gerade der Wechsel zwischen kräftigen Niederschlägen und sinkender Schneefallgrenze dürfte erklären, warum das Thema Schnee derzeit besonders stark gesucht wird.
So geht es Donnerstag und Freitag weiter
Am Donnerstag fällt zunächst noch verbreitet etwas Regen. Im zentralen Bergland können sich Schauer länger halten, die Schneefallgrenze liegt anfangs weiterhin bei etwa 1.300 Metern.
Von Westen her beruhigt sich die Wetterlage anschließend. Im Laufe des Vormittags trocknet es in immer mehr Regionen ab und die Sonne setzt sich zunehmend durch.
Die Ruhe hält allerdings nicht lange. Der Freitag startet zwar vielerorts trocken und freundlich, doch im Westen ziehen später dichtere Wolken auf. Gegen Abend sind dort erneut Schauer möglich. Damit bleibt das Wetter in Österreich auch zum Ende der Woche wechselhaft.