Tödlicher Unfall: Priester während Messe von Kreuz erschlagen
- Tragischer Vorfall während live übertragener Messe
- Erzdiözese Guayaquil und Pfarre bestätigen den Tod
- Polizeiliche Ermittlungen zur Unfallursache und Trauer der Gemeinde
In Ecuador ist ein katholischer Priester während eines Gottesdienstes von einem herabstürzenden Kreuz erschlagen worden. Der Geistliche erlag kurz nach dem Vorfall seinen schweren Verletzungen; seine Pfarre und das Erzbistum bestätigten wenig später, dass der beliebte Seelsorger tot ist.
Tragischer Vorfall während live übertragener Messe
Das Drama ereignete sich am Samstagabend in der Kirche „Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe“ (Parroquia Nuestra Señora del Perpetuo Socorro) in der Küstenmetropole Guayaquil. Pfarrer Patricio Alfredo Sánchez Molinari hielt gerade den Gottesdienst ab, der wie gewohnt per Livestream in den sozialen Netzwerken übertragen wurde. Nach rund 27 Minuten Predigt löste sich plötzlich das schwere Holzkreuz an der Wand hinter dem Altar, kippte nach vorne und traf den Priester mit voller Wucht am Kopf.
Erzdiözese Guayaquil und Pfarre bestätigen den Tod
Geschockte Gottesdienstbesucher eilten sofort herbei und alarmierten den Rettungsdienst, während die Live-Übertragung abgebrochen wurde. Trotz des raschen Eintreffens der Einsatzkräfte kam für den Priester, der dem Redemptoristen-Orden angehörte, jede Hilfe zu spät. In einer offiziellen Mitteilung bestätigten die Erzdiözese Guayaquil sowie Erzbischof Luis Cabrera Herrera den Verlust und sprachen der Trauergemeinde ihr tiefes Mitgefühl aus.
Polizeiliche Ermittlungen zur Unfallursache
Wie genau sich das schwere Kruzifix aus der Verankerung in der Wand lösen konnte, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach dem Vorfall waren noch die Löcher der Wandbefestigung zu sehen. Am Sonntagmorgen versammelten sich zahlreiche Gläubige in Trauerkleidung und mit Blumen vor der Kirche. Der Zelebrant des Gedenkgottesdienstes erinnerte an Sánchez Molinari als bescheidenen und nahbaren Seelsorger und bat die Gemeinde ausdrücklich darum, das schreckliche Unglück keinesfalls als göttliches Zeichen zu deuten.