Papst Leo XIV. im Krankenhaus: Was bisher bekannt ist
- Papst Leo XIV.: Ärzte entdecken Knoten in der Lunge
- Papst trifft lächelnd im Krankenhaus ein
- Wie lange bleibt Papst Leo XIV. im Krankenhaus?
- Gebete für den Papst: Kirche in Österreich reagiert
- Vatikan kündigt weitere Informationen an
Papst Leo XIV. liegt im Krankenhaus. Der 71-Jährige wurde am Dienstag in die römische Gemelli-Klinik gebracht, wo Ärzte einen Knoten an seiner Lunge entfernen sollen. Der Vatikan bestätigt den geplanten Eingriff.
Papst Leo XIV.: Ärzte entdecken Knoten in der Lunge
Der Knoten wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Nach Angaben des Vatikans handelt es sich um einen kleinen, lokal begrenzten Knoten.
Die Operation ist für Dienstagnachmittag angesetzt. Den Eingriff soll der 66-jährige Stefano Margaritora leiten, der die Thoraxchirurgie der Gemelli-Klinik führt.
Papst trifft lächelnd im Krankenhaus ein
Papst Leo XIV. hat das Krankenhaus mit dem Auto erreicht. Begleitet wird er von seinem Leibarzt Luigi Carbone. Vor der Klinik warteten zahlreiche Menschen auf das Kirchenoberhaupt. Der Papst zeigte sich lächelnd und grüßte die Anwesenden.
Klinikdirektor Andrea Cambieri empfing den Pontifex bei seiner Ankunft. Im Krankenhaus wurden Räumlichkeiten für seinen Aufenthalt vorbereitet. Auch die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt.
Wie lange bleibt Papst Leo XIV. im Krankenhaus?
Nach bisherigen Informationen dürfte der Krankenhausaufenthalt rund eine Woche dauern. Der Vatikan hat sämtliche Audienzen bis einschließlich 20. Oktober abgesagt.
Ob Papst Leo XIV. das traditionelle Angelusgebet am Sonntag, dem 18. Oktober, vom Krankenhaus aus sprechen kann, ist offen. Als Möglichkeit gilt ein Auftritt auf einem Klinikbalkon.
Auch eine geplante Lateinamerikareise steht aktuell noch auf der Kippe. Vom 6. bis 17. November soll der Papst Uruguay, Argentinien und Peru besuchen. Ob die Reise wie geplant stattfinden kann, ist noch nicht klar.
Gebete für den Papst: Kirche in Österreich reagiert
Die Nachricht über den Eingriff löste auch in Österreich Reaktionen aus. Kardinal Christoph Schönborn richtete persönliche Worte an das Kirchenoberhaupt: „Lieber Heiliger Vater, in diesen sorgenvollen Stunden sind wir Ihnen im Gebet besonders nahe.“
Auch Salzburgs Erzbischof Franz Lackner versicherte dem Papst die Verbundenheit der österreichischen Kirche. Sein Bruder Louis Prevost zeigte sich gegenüber der italienischen Zeitung Corriere della Sera zuversichtlich, dass sich der Pontifex vollständig erholen werde.
Vatikan kündigt weitere Informationen an
Der Vatikan will am Dienstagabend über den medizinischen Verlauf informieren. Bis dahin bleibt offen, wie der Eingriff verlaufen ist und wann Papst Leo XIV. seine Amtsgeschäfte wieder vollständig aufnehmen kann.