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Viele Menschen strömen auf das Oktoberfest in München.
Oktoberfest-Eklat: Der Tiroler ÖVP-Funktionär hat sich bereits für seine Aussagen entschuldigt.
Oktoberfest-Eklat: Der Tiroler ÖVP-Funktionär hat sich bereits für seine Aussagen entschuldigt.
APA-Images / dpa / Matthias Balk

Oktoberfest: ÖVP-Politiker sorgt für Rassismus-Eklat

04.10.2026 um 10:44, Simone Reitmeier
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Ein Video vom Münchner Oktoberfest sorgt für Wirbel: Ein Tiroler ÖVP-Funktionär fällt mit rassistischen Aussagen auf. Inzwischen hat er sich entschuldigt.

Aktuell geht ein Video von einem Tiroler ÖVP-Funktionär viral und sorgt für ordentlich Furore: Ein Tiroler ÖVP-Funktionär äußert sich darin gegenüber einem Mann rassistisch. Inzwischen hat er sich entschuldigt, wie die Tiroler Tageszeitung als erstes berichtet.

„Die Deutschen“ seien hier zu Hause

In dem Clip ist der Funktionär einer ÖVP-Ortsgruppe aus dem Bezirk Innsbruck-Land gemeinsam mit anderen Wiesn-Besuchern im Gespräch mit einem dunkelhäutigen Influencer zu sehen. Der Tiroler fragt den Mann zunächst nach seiner Herkunft. Als dieser angibt, aus München zu kommen, hakt der Funktionär weiter nach. Im weiteren Verlauf sagt er zu seinem Gegenüber: „Du bist hier nicht zu Hause.“ Hier seien „die Deutschen“ zu Hause. Auf die Frage, wie Deutsche aussehen würden, antwortet er: „Weiß“.

Entschuldigung nach heftiger Kritik

Nach massiver Kritik hat sich der Tiroler für seine Aussagen entschuldigt. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung erklärte er, zu viel Alkohol getrunken und Dinge gesagt zu haben, die inakzeptabel seien und nicht seinen Werten entsprechen würden. Als Gemüsebauer arbeite er täglich mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Seine Aussagen seien falsch gewesen und würden ihm leidtun.

Gemüsebauern distanzieren sich

Auch der Verein der Tiroler Gemüsebauern reagierte auf den Vorfall und distanzierte sich ausdrücklich von den Aussagen. Diese seien inakzeptabel und würden den Werten des Vereins widersprechen. Herkunft oder Nationalität dürften keinen Einfluss auf einen respektvollen Umgang miteinander haben. Kritik kam auch aus der Tiroler Politik. Unter anderem äußerten sich der grüne Klubchef Gebi Mair sowie Vertreter der SPÖ zu dem Vorfall.

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