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McDonald’s plant einen großen Umbau seiner Speisekarte.
McDonald’s will bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar in Modernisierung und neue Konzepte investieren.
McDonald’s will bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar in Modernisierung und neue Konzepte investieren.
Robert Way / Shutterstock.com

McDonald’s baut Speisekarte um: Das soll sich ändern

30.09.2026 um 08:35, Yunus Emre Kurt
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McDonald’s will seine Speisekarte deutlich umbauen. Geplant sind mehr proteinreiche Gerichte, neue Hendl-Produkte und flexiblere Portionsgrößen.

McDonald’s will sich in den kommenden Jahren deutlich verändern. Mit der Strategie „McDonald’s > NEXT“ plant der Fast-Food-Konzern neue Gerichte, modernere Filialen und effizientere Abläufe. Im Mittelpunkt stehen vor allem proteinreichere Speisen, mehr Hendl-Produkte sowie unterschiedliche Portionsgrößen.

​Neue Gerichte sollen kommen

McDonald’s reagiert auf veränderte Essgewohnheiten und stagnierende Besucherzahlen. Künftig sollen mehr Gerichte auf die Speisekarte kommen, die stärker an aktuelle Ernährungstrends angepasst sind.

Getestet werden laut Konzern unter anderem Bowls, gegrilltes Hähnchen, Egg Bites und proteinreichere Frühstücksoptionen. Auch verschiedene Portionsgrößen sollen eine größere Rolle spielen.

Darüber hinaus prüft McDonald’s die Rückkehr von Snack Wraps sowie eine Burger-Bowl als alternative Variante zu klassischen Burgern.

​Protein rückt stärker in den Fokus

Ein besonders wichtiger Schwerpunkt ist das Thema Protein. Der Konzern beobachtet, dass viele Kunden gezielt nach eiweißreicheren Mahlzeiten suchen, ohne dabei auf Geschmack verzichten zu wollen.

Eine interne McDonald’s-Umfrage unter 1.800 Kunden habe ergeben, dass sich 64 Prozent einen ausgewogenen Genuss ihrer Lieblingsprodukte wünschen.

Auch Geflügel soll künftig stärker ausgebaut werden. Bereits in rund 10.000 Restaurants in Asien und in einigen Filialen rund um den Konzernsitz in Chicago werden Hendl-Sandwiches und handpaniertes Hendlfleisch angeboten.

Diese Produkte sollen künftig auch in weiteren Märkten eingeführt werden. Bis 2030 will McDonald’s seinen Marktanteil bei Chicken und Getränken jeweils um 1,5 Prozentpunkte erhöhen.

​Auch die Restaurants werden modernisiert

Nicht nur die Speisekarte soll sich verändern. McDonald’s plant auch umfassende Investitionen in seine Filialen. Bis 2036 sollen rund 8,5 Milliarden Dollar für Modernisierungen bereitgestellt werden.

Davon sollen etwa fünf Milliarden Dollar bereits bis 2030 fließen, unter anderem über Mietentlastungen und Kapitalzuschüsse für Franchisenehmer.

Geplant sind unter anderem mehr Abholfächer für Bestellungen, zusätzliche Spielflächen für Kinder sowie technische Hilfsmittel im Betriebsablauf. Waagen sollen Mitarbeitenden beispielsweise helfen, Bestellungen genauer zu kontrollieren.

Auch künstliche Intelligenz soll künftig stärker genutzt werden. Mit „ArchIQ“ will McDonald’s interne Abläufe verbessern und Prozesse effizienter gestalten.

​Europa-Termine noch offen

Wann die neuen Gerichte in Österreich oder anderen europäischen Märkten erhältlich sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Die einzelnen Länder entscheiden selbst, in welcher Reihenfolge sie die Maßnahmen umsetzen.

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