Marc Zuckerberg entlässt Kleinstadt bei Meta

Marc Zuckerberg trennt sich von 13 Prozent der Belegschaft. Das sind rund 11.000 Mitarbeiter und somit so viele wie zum Beispiel Waidhofen an der Ybbs, die Heimatgemeinde von Wolfgang Sobotka, Einwohner hat.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 09.11.2022 um 13:23 Uhr

Facebook, Instagram und WhatsApp sind die bekanntesten Produkte von Meta, dem Unternehmen von Facebook-Gründer Marc Zuckerberg. In einem Post an seine Mitarbeiter kündigt der CEO am 9. November 2022 an rund 11.000 Mitarbeiter zu entlassen. Das sind rund 13 Prozent aller bei Meta beschäftigten Personen. Weiters kündigt er an bis Q1 2023 keine neuen Mitarbeiter mehr aufzunehmen.

Selbstgemachte Probleme

Im ungewöhnlich ehrlichen Brief liefert Zuckerberg Antworten. Er habe sich schlicht verschätzt und gehofft, dass die hohen Digital-Ausgaben durch die Corona-Pandemie bestehen blieben. Allerdings sind die Werbeeinnahmen nach dem Höhepunkt der Pandemie zurückgegangen und die schlechte wirtschaftliche Lage weltweit hat das Problem zusätzlich verschärft.

Er will Meta deswegen auf einen sichereren Pfad führen und muss dafür diesen drastischen Schritt setzen. Die Entlassungen selbst sollen per E-Mail stattfinden, Zuckerberg verspricht aber ein Auffangpaket für die betroffenen Mitarbeiter. 16 Wochen Gehalt sollen fix noch bezahlt werden und auch die Krankenversicherung soll für betroffene Mitarbeiter und deren Familien noch 6 Monate weiterlaufen. Bei Mitarbeitern die auf die Arbeit wegen ihrer auf Visa angewiesen sind, verspricht er Hilfe von Experten. Außerdem möchte er den Mitarbeitern behilflich sein einen neuen Job zu finden. Bei der derzeitigen Lage im Valley (Twitter und Co.) wohl keine allzu leichte Aufgabe.