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Dunkle Gewitterwolken und ein Blitz am Himmel.
Ein bis zu 300 km/h schneller Jetstream könnte ein kräftiges Atlantiktief massiv verstärken.
Ein bis zu 300 km/h schneller Jetstream könnte ein kräftiges Atlantiktief massiv verstärken.
KI-generiert/dall.e./Marcel Toifl

Jetstream erreicht 300 km/h: Was Österreich jetzt erwartet

20.10.2026 um 08:54, Yunus Emre Kurt
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Ein kräftiges Atlantiktief sorgt für Aufsehen. Österreich bleibt vom extremsten Sturm wohl verschont, Kaltfront, Wind und Starkregen kommen dennoch.

Über dem Atlantik braut sich eine markante Wetterlage zusammen. Ein außergewöhnlich starker Jetstream könnte ein Tiefdruckgebiet rasch verstärken und damit die Entwicklung eines sogenannten Bombenzyklons begünstigen. Besonders Nordwesteuropa könnte von einer kräftigen Sturmlage betroffen sein. Österreich liegt zwar nicht im Zentrum dieser Entwicklung, muss sich in den kommenden Tagen aber ebenfalls auf einen deutlichen Wetterumschwung einstellen.

​Was hinter dem Bombenzyklon steckt

Im Mittelpunkt der aktuellen Wetterentwicklung steht ein kräftiger Jetstream über dem Atlantik. In diesem Starkwindband in großer Höhe könnten Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreicht werden.

Diese Zahl bedeutet allerdings ausdrücklich nicht, dass in Österreich Windböen mit 300 km/h zu erwarten sind. Der Jetstream befindet sich mehrere Kilometer über dem Boden und kann die Entstehung sowie Verstärkung von Tiefdruckgebieten beeinflussen.

Kommt es dabei innerhalb kurzer Zeit zu einem besonders starken Luftdruckabfall, sprechen Meteorologen von einer explosiven Zyklogenese. Umgangssprachlich wird ein solches Tief häufig als Bombenzyklon bezeichnet. Die stärksten Auswirkungen der aktuellen Entwicklung werden derzeit vor allem für Teile Nordwesteuropas diskutiert.

​Was Österreich erwartet

In Österreich bleibt das Wetter am Dienstag zunächst vielerorts freundlich und mild. Im Bergland kann allerdings bereits kräftiger Südföhn auftreten. Für Vorarlberg, Tirol und Salzburg bestehen Windwarnungen.

Am Mittwoch ändert sich die Wetterlage deutlich. Eine markante Kaltfront erreicht das Land von Westen und bringt verbreitet Niederschlag. Damit endet in vielen Regionen eine längere trockene Phase.

Eine extreme Sturmlage wie in Teilen Nordwesteuropas zeichnet sich für Österreich derzeit nicht ab. Dennoch können Wind und Regen regional deutlich zu spüren sein.

​Hier kann es kräftig regnen

Besonders im Südwesten und Süden sind größere Regenmengen möglich. Am Alpenhauptkamm sowie in Osttirol und Unterkärnten kann der Niederschlag zeitweise kräftig und ergiebig ausfallen.

Im Norden und Osten startet der Mittwoch teilweise noch freundlich. Im Tagesverlauf breiten sich die Schauer jedoch weiter ostwärts aus. Am Abend kann es dort ebenfalls kräftiger regnen.

Zudem weht im Osten zunächst lebhafter Südwind. Im Donauraum dreht der Wind später auf West und frischt mäßig bis lebhaft auf.

​So geht es danach weiter

Am Donnerstag halten sich vor allem im Süden und Osten zunächst noch Regen und einzelne Schauer. Auch im zentralen Bergland können sich letzte Niederschläge stauen.

Von Westen her zeichnet sich jedoch bereits eine Wetterberuhigung ab. Im Laufe des Vormittags soll es in immer mehr Regionen abtrocknen, anschließend kann sich zunehmend die Sonne durchsetzen.

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