Tragödie in Jesolo: Mann (46) bei Unwetter getötet
Ein schweres Unwetter hat am Mittwochmorgen in Jesolo ein Todesopfer gefordert. Ein 46-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem ein Baum beziehungsweise ein großer Ast auf sein Auto gestürzt war. Der Mann war auf dem Weg zur Arbeit, als sich der folgenschwere Unfall ereignete. Für ihn kam trotz des Einsatzes der Rettungskräfte jede Hilfe zu spät.
Tödlicher Unfall am frühen Morgen
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 21. Oktober, gegen 6 Uhr auf der Via Roma Destra in Jesolo in der Provinz Venedig. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in der Region schlechtes Wetter.
Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA stürzte ein Baum auf das Auto des Mannes. Feuerwehr, Rettungskräfte und Carabinieri rückten zur Unfallstelle aus. Der 46-Jährige konnte jedoch nicht mehr gerettet werden.
ANSA brachte das Umstürzen des Baumes mit der aktuellen Unwetterlage in Verbindung. Die genauen Umstände werden weiterhin untersucht.
Identität des Opfers bekannt
Bei dem Verstorbenen handelt es sich nach Berichten von RAI um Matteo Ambu. Der 46-Jährige stammte aus der Gegend von Cagliari auf Sardinien und lebte zuletzt in Cavallino-Treporti.
Ambu war Angehöriger des Militärs und am frühen Morgen auf dem Weg zu seinem Dienstort in Padua. Auf dieser Fahrt kam es zu dem tödlichen Unfall.
Unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang
Zum genauen Ablauf gibt es bislang unterschiedliche erste Darstellungen. Während ANSA berichtet, dass ein Baum direkt auf das Fahrzeug gestürzt sei, schildert RAI den Unfall etwas anders.
Demnach soll ein großer Ast eines Baumes auf die Fahrbahn beziehungsweise auf das Fahrzeug gefallen sein. In weiterer Folge sei das Auto gegen einen weiteren Baum geprallt.
Welche Version dem tatsächlichen Unfallhergang entspricht, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Deshalb lässt sich derzeit nicht abschließend sagen, ob der Baum selbst oder zunächst ein großer Ast den Unfall ausgelöst hat.
Ermittlungen laufen
Die Via Roma Destra war nach dem Unfall zeitweise von den Einsatzkräften gesichert beziehungsweise gesperrt. Feuerwehr und Carabinieri waren mit den Bergungs- und Ermittlungsarbeiten beschäftigt.
Fest steht, dass die Unwetterlage am Mittwochmorgen eine zentrale Rolle spielte. Die genauen Umstände des Baumsturzes beziehungsweise Astabbruchs sowie der anschließende Unfallablauf müssen aber noch geklärt werden.