An Uni: Student ersticht IS-Terrorist
Ein dramatischer Terrorakt an der Old Dominion University in Virginia endete am Donnerstag durch das entschlossene Eingreifen mutiger Studenten. Nachdem ein bewaffneter IS-Sympathisant das Feuer in einem ROTC-Kurs (Reserveoffizierskurs der US-Armee Anm.) eröffnet und einen Dozenten getötet hatte, wurde er von einem Kursteilnehmer mit einem Messer überwältigt und tödlich verletzt. Das FBI bestätigte, dass die Bedrohung durch die Zivilcourage der jungen Männer am US-Campus beendet wurde.
Terrorist eröffnet Feuer in Unterrichtsraum
Der Angriff ereignete sich am Donnerstag in der Constant Hall der Old Dominion University. Der 36-jährige Mohamed Bailor Jalloh betrat den Raum gezielt während eines Reserveoffizierskurses. Laut FBI-Ermittlungen fragte er explizit nach dem ROTC-Kurs, bevor er unter dem Ruf „Allahu akbar“ das Feuer aus einer Schusswaffe eröffnete.
Dozent Brandon A. Shah tödlich getroffen
In den ersten Sekunden des Angriffs traf der Täter den Kursleiter, Oberstleutnant Brandon A. Shah, tödlich. Der erfahrene ehemalige Armeepilot verstarb noch am Ort des Geschehens. Zudem wurden zwei Studenten verletzt, wobei sich einer der jungen Männer weiterhin in einem kritischen Zustand befindet. Doch die Situation eskalierte für den Angreifer schnell, als die Kursteilnehmer zur Gegenwehr ansetzten.
Student setzt Messer gegen Angreifer ein
Während Jalloh versuchte, weitere Opfer zu fordern, stürmten mehrere Studenten auf den Schützen zu. Medienberichten zufolge setzte dabei einer der Studenten ein Messer ein, um den bewaffneten Terroristen unschädlich zu machen. Der Angreifer erlag noch im Unterrichtsraum seinen Verletzungen.
FBI-Sonderagentin Dominique Evans bestätigte den Ausgang des Handgemenges gegenüber US-Medien: „Die ROTC-Studenten haben ihn überwältigt und er ist danach nicht mehr am Leben. Ich weiß nicht, wie ich es anders formulieren soll, aber sie haben die Bedrohung ausgeschaltet.“
Auch FBI-Direktor Kash Patel unterstreicht die Bedeutung dieser Tat: „Der Täter konnte dank einer Gruppe mutiger Hochschüler gestoppt werden. Ihr Eingreifen hat zweifellos Leben gerettet.“ Obwohl offizielle Details zur verwendeten Waffe seitens des FBI zurückgehalten werden, decken sich die Berichte über den Messereinsatz mit dem schnellen Tod des Täters vor Ort.
Täter war bereits als IS-Anhänger bekannt
Dass der Angriff ein politisches Motiv hatte, belegt die Akte von Mohamed Bailor Jalloh. Er war bereits 2016 wegen Plänen zur Unterstützung des „Islamischen Staates“ verurteilt worden und erst im Dezember 2024 aus der Haft entlassen worden. Nur Monate später plante er ein Blutbad an der Old Dominion University, das erst durch die mutige Reaktion der Studenten gestoppt wurde.