Bombendrohung: AUA-Maschine muss notlanden
- Bombendrohung: AUA-Flug muss in Sofia notlanden
- Kampfjet begleitet Austrian-Airlines-Maschine
- Bombendrohung: Behörden untersuchen Flugzeug
Eine Bombendrohung hat am Sonntagabend (18. Oktober) einen Flug der Austrian Airlines (AUA) von Tel Aviv nach Wien überschattet. Die Maschine mit 57 Menschen an Bord musste außerplanmäßig in Sofia notlanden. Die Situation war so ernst, dass die bulgarische Luftwaffe sogar einen Kampfjet losschickte, um das Flugzeug zu begleiten.
Bombendrohung: AUA-Flug muss in Sofia notlanden
Eigentlich sollte Flug OS82 seine Passagiere von Tel Aviv nach Wien bringen. Doch mitten in der Luft kam alles anders! Als sich die Maschine an der Grenze zu Rumänien befand, meldete die Besatzung laut bulgarischem Verkehrsministerium ein Bombendrohungssignal. Die Crew reagierte und entschied sich zu einer außerplanmäßigen Landung.
Gegen 21.10 Uhr hatte das Flugzeug laut Flightradar24 bereits den rumänischen Luftraum erreicht. Plötzlich änderte die Maschine ihren Kurs, drehte nach Süden ab und steuerte die bulgarische Hauptstadt Sofia an. Dort erfolgte schließlich die Notlandung. Laut der Flugdatenplattform ADS-B Exchange wurde zur gleichen Zeit ein Notsignal abgesetzt.
Kampfjet begleitet Austrian-Airlines-Maschine
Die Bombendrohung auf dem AUA-Flug löste auch einen militärischen Einsatz aus. Nach Angaben des bulgarischen Verkehrsministeriums schickte die Luftwaffe einen Kampfjet vom Typ MiG-29 los, um die österreichische Passagiermaschine zu begleiten.
Während sich die 51 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder auf dem Weg nach Sofia befanden, war damit auch das bulgarische Militär in den Zwischenfall involviert. Die Maschine konnte schließlich am Flughafen der Hauptstadt landen.
Bombendrohung: Behörden untersuchen Flugzeug
Nach der Landung in Sofia leiteten die zuständigen Behörden umgehend eine Untersuchung des Flugzeugs nach den geltenden Sicherheitsverfahren ein. Dabei sollte geklärt werden, ob sich tatsächlich ein Sprengsatz an Bord befand.
Ein Sprengstofffund wurde zunächst nicht bestätigt. Auch über die Hintergründe der Bombendrohung und mögliche Verantwortliche lagen vorerst keine näheren Informationen vor. Austrian Airlines erklärte, dass die betroffenen Passagiere nach Abschluss der Untersuchungen schnellstmöglich auf alternative Flüge umgebucht werden sollen.