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Deutscher Polizeiwagen auf der Straße im Einsatz
Tragödie auf der Rüdnitzer Chaussee bei Biesenthal: Ein Unfall zwischen einem Auto und mehreren Mopeds forderte vier Menschenleben.
Tragödie auf der Rüdnitzer Chaussee bei Biesenthal: Ein Unfall zwischen einem Auto und mehreren Mopeds forderte vier Menschenleben.
bieszczady_wildlife / Shutterstock.com

Vier Jugendliche tot: Raser fährt Mopeds nieder

08.10.2026 um 10:35, Marcel Toifl
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Schrecklicher Unfall bei Biesenthal: Ein Auto erfasst nach einem Überholmanöver auf der Rüdnitzer Chaussee eine Moped-Gruppe. Vier Jugendliche sterben.

Horror-Unfall in Deutschland: Bei einem verheerenden Unfall auf einer Landstraße nahe Biesenthal (Brandenburg) sind am Mittwochabend vier Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren ums Leben gekommen. Ein 61-jähriger Autofahrer erfasste nach einem hochriskanten Überholmanöver auf der Rüdnitzer Chaussee bei Biesenthal eine Gruppe von Jugendlichen auf ihren Mopeds. Für vier der Teenager kam jede Hilfe zu spät – die Tragödie fordert vier Tote und hinterlässt fassungslose Einsatzkräfte und Angehörige.

​Tödliches Überholmanöver auf der Rüdnitzer Chaussee

Das Unglück ereignete sich am Mittwochabend kurz vor 20:00 Uhr auf der L200, der Rüdnitzer Chaussee bei Biesenthal. Eine Gruppe von vier Kleinkrafträdern war gemeinsam in Richtung Wullwinkel unterwegs, als ihnen ein Auto entgegenkam.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei versuchte der 61-jährige Autofahrer, im Gegenverkehr gleich mehrere Fahrzeuge auf einmal zu überholen. Bei diesem riskanten Manöver übersah er die entgegenkommenden Zweiräder und krachte frontal in drei der vier Moped-Fahrer.

​Vier junge Opfer – Ein Mopedfahrer rettet sich

Die Wucht des Aufpralls war verheerend. Drei der Mofas wurden bei dem Zusammenstoß komplett zerstört. Für drei Burschen im Alter von 15, 16 und 19 Jahren sowie ein 14-jähriges Mädchen, das als Beifahrerin mitfuhr, gab es keine Rettung mehr. Sie erlitten durch die Kollision so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben.

Nur ein einziger Jugendlicher aus der Gruppe hatte das Glück, geistesgegenwärtig ausweichen zu können. Er blieb körperlich unverletzt, musste jedoch das schreckliche Geschehen mitansehen und verlor bei dem Unfall seine Freunde.

​Brennendes Auto, Großeinsatz und Notfallseelsorge

Infolge des Zusammenstoßes fing der Wagen des 61-jährigen Unfallverursachers Feuer. Den alarmierten Feuerwehrkräften gelang es, den Mann aus dem brennenden Wrack zu befreien. Er wurde mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen.

Die L200 musste für die Bergungs- und Spurensicherungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Da die Verunglückten aus der unmittelbaren Umgebung stammten, eilten rasch Angehörige an den Unfallort. Zahlreiche Notfallseelsorger wurden angefordert, um die traumatisierten Familienmitglieder, den überlebenden Biker sowie die tief erschütterten Einsatzkräfte vor Ort psychologisch zu betreuen.

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