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Das Bargeld sollte möglichst in kleinen Stückelungen sicher aufbewahrt werden.
Bargeld: Größere finanzielle Reserven gehören eher aufs Konto als in die Wohnung.
Bargeld: Größere finanzielle Reserven gehören eher aufs Konto als in die Wohnung.
Jakub Zerdzicki/Shutterstock.com

Bargeldreserve zu Hause: Dieser Betrag gilt als sinnvoll

06.10.2026 um 08:11, Yunus Emre Kurt
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Für Blackouts oder Ausfälle von Bankomaten empfiehlt die OeNB eine kleine Bargeldreserve. Größere Summen sollten dagegen besser nicht zu Hause lagern.

Ein kleiner Bargeldvorrat zu Hause kann im Ernstfall durchaus sinnvoll sein. Fällt der Strom aus oder funktionieren Bankomaten und Kartenzahlungen vorübergehend nicht, ist Bargeld oft die einzige Möglichkeit, weiterhin kleinere Einkäufe zu erledigen. Die Oesterreichische Nationalbank nennt dafür einen konkreten Richtwert.

​OeNB empfiehlt 100 Euro pro Person

Für größere Strom- oder IT-Ausfälle empfiehlt die Oesterreichische Nationalbank, einen überschaubaren Bargeldvorrat zu Hause bereitzuhalten. Als Orientierung gelten rund 100 Euro pro Familienmitglied.

Für einen Haushalt mit vier Personen wären das beispielsweise 400 Euro. Wichtig ist dabei, das Geld möglichst in kleineren Stückelungen aufzubewahren. So lässt sich im Notfall auch dann bezahlen, wenn Wechselgeld knapp ist.

Bei diesem Betrag handelt es sich allerdings ausdrücklich nur um eine Empfehlung und nicht um eine gesetzliche Vorgabe.

​Notgroschen ist etwas anderes

Von dieser Krisenreserve zu unterscheiden ist der klassische Notgroschen. Dieser ist nicht für einen kurzfristigen Blackout gedacht, sondern für größere unerwartete Ausgaben.

Dazu zählen beispielsweise eine teure Autoreparatur, eine kaputte Waschmaschine oder ein vorübergehender Einkommensausfall.

Als häufig genannter Richtwert gelten dafür etwa drei bis sechs monatliche Nettogehälter. Wie hoch die Reserve tatsächlich sein sollte, hängt jedoch stark von Einkommen, Fixkosten, Beschäftigungssituation und persönlichen Lebensumständen ab.

​Große Summen zu Hause sind riskant

Mehrere Monatsgehälter in bar in der eigenen Wohnung aufzubewahren, ist in der Regel keine gute Idee. Neben dem Risiko von Einbruch und Diebstahl besteht auch die Gefahr eines Verlustes durch Brand, Wasser oder andere Schäden.

Hinzu kommt, dass Bargeld in Haushaltsversicherungen oft nur bis zu einer bestimmten Grenze abgesichert ist. Wer größere Summen zu Hause lagert, sollte daher genau prüfen, welche Deckung im eigenen Versicherungsvertrag tatsächlich vorgesehen ist.

Für den Krisenfall reicht in der Regel eine kleinere Bargeldreserve, die schnell verfügbar und sicher verwahrt wird.

​Einlagensicherung schützt Bankguthaben

Für größere finanzielle Reserven bieten sich Tagesgeld- oder Sparkonten an. Bankeinlagen sind in Österreich im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung grundsätzlich bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank geschützt.

Kommt es zu einem gesetzlich definierten Sicherungsfall, soll die Auszahlung grundsätzlich innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen.

Mit einem Blackout darf dieser Schutz allerdings nicht verwechselt werden. Auch wenn das Geld auf dem Konto abgesichert ist, kann der Zugriff darauf bei einem großflächigen Strom- oder IT-Ausfall vorübergehend eingeschränkt sein.

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