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Alexander Stockinger und Alois Keplinger | Credit: WKOÖ
Alexander Stockinger und Alois Keplinger
Alexander Stockinger und Alois Keplinger
WKOÖ
Promotion

Wir schärfen den Blick

14.05.2024 um 10:20, Online Promotion
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Gründer haben viele Fragen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Gründerservice und dem Innovationsmanagement der WKOÖ gibt es auch die richtigen Antworten.

Eine Idee kann noch so brillant sein ... solange die Umsetzung nicht ebenso brillant ist, wird sie nicht ins Laufen kommen. Das weiß Alexander Stockinger, Gründungsberater der WKO, aus seiner langjährigen Erfahrung. "Aktuell beschäftigt viele Gründer die Frage: FlexCo oder Gmbh?"

Alois Keplinger, Projektmanager im Innovationsmanagement der WKOÖ, kann die technische Perspektive beurteilen. Im Duett sind sie wertvolle Sparringspartner für alle Themen rund ums Gründen. "Besonders spannend wird es, wenn technologische Fragestellungen offen sind. Hier schauen wir uns an, mit wem Start-ups aus der Forschung kooperieren können", so Keplinger, der Unternehmen und Forschung vernetzt.

Sparringspartner

Start-ups gefällt diese 360-Grad-Betrachtungsweise und das "Match" mit den beiden Experten, deren Hinterfragen Lücken aufzeigen kann. Stockinger: "Wenn sie gute Antworten darauf haben, ist das gut, wenn Fragen offenbleiben, müssen sie sich intensiv damit beschäftigen. Je früher man auf Verbesserungsmöglichkeiten stößt, desto besser."

Ein Dauerbrenner dieser Fragen betrifft Schutzrechte. "Damit ist nicht nur das technische Schutzrecht, sprich Patent, gemeint, sondern auch die Marke", ergänzt Keplinger. Die Marke sollte einzigartig sein und sich verbal und optisch abheben. "Wir machen das schon in einer frühen Phase bewusst. Es fließt meist sehr viel Zeit und zum Zeit auch Geld in die Markenentwicklung. Wenn man dann später draufkommt, dass man die Marke nicht schützen darf, ist viel verloren."

Eine Marke in der EU anzumelden ist relativ kostengünstig. Rund 1.000 Euro muss man für zehn Jahre Schutz kalkulieren. Komplexer wird es bei Patenten. "Mit Patenten sichert man ich den Marktvorsprung. Dazu braucht man die Expertise eines Patentanwalts, der kostet zwar Geld, aber man sollte diese Kosten nicht scheuen. Mit etwa 3.500 bis 5.000 Euro muss man in etwa für eine Patentanmeldung in Österreich rechnen." Viel Geld, das dank der FFG bei KMUs durch den Patentscheck mit "80 Prozent gefördert" wird. Übrigens: 2022 betrafen die beim Österreichischen Patentamt am öftesten gemeldeten Patente Innovationen rund um KI.

Geballtes Know-how

Das Duo hilft auch mit seinem Experten-Netzwerk weiter. "Mit Abteilungen aus unserem Haus, ob das Export, Rechtliches, Vertragswesen oder die WIFI-Unternehmer-Akademie betrifft", so Stockinger. Etwa bei Finanzierungen und Förderungen. "Wir schärfen den Blick auf das Projekt: Wer soll dafür Geld ausgeben? Meistens läuft die Entwicklung eines neuen Produkts über die FFG. Gute Chancen auf Förderung haben technologisch anspruchsvolle Projekte, bei denen ein klarer Kundennutzen und Marktpotenzial gegeben sind", so Alois Keplinger.

Nicht zu vergessen ist, dass die Unternehmen trotz der Förderung durch die FFG etwa 30 bis 70 Prozent selbst finanzieren müssen. Geht es um Eigenkapitalfinanzierung, so hilft die KGG UBG oder der OÖ HightechFonds. Stockinger: "Mit einer Eigenkapitalbesicherung der KGG UBG und ihrem eigenen Gründerfonds sind Banken relativ entspannt bei der Vergabe." Ebenso entspannt wie Gründer, die sich von Alexander Stockinger und Alois Keplinger beraten lassen. 

Kontakt

Weitere Informationen unter www.wko.at/ooe

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