Wiener Start-up startet Spenden-App

Hilfsorganisationen sind immer auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen, in Krisenzeiten mehr noch als sonst. Lockdowns und die damit verbundenen leere Straßen erschweren derzeit aber den Kontakt zu den Unterstützern, die Herz und Brieftasche helfen wollen. Ein Wiener Start-up will hier mit einer digitalen Lösung den Rubel ins Rollen bringen.

Einfach helfen

Elke Pichler und Daniel Langer vom Social Start-up impactory haben dafür pünktlich zur Weihnachtszeit eine Dauerspenden-App auf den Weg gebracht. „Gerade für kleinere Organisationen, wie Freiwillige Feuerwehren oder lokale Initiativen sind eigene Spenden-Widgets oft aufwendig und teuer.“, sagt Pichler. Speziell für sie sei risikofreie und sehr einfache Möglichkeit fürs Online-Spenden entwickelt worden.  

Für flexible Spendenwünsche  

Und so funktioniert´s: Spendenfreudige legen zuerst einen monatlichen Betrag fest, mit dem sie gezielt Organisationen und helfenden Engeln unter die Arme greifen wollen. Die impactory-App schlägt ihnen daraufhin abgestimmte und auf Herz und Nieren überprüfte Projekte und Organisationen vor, für die das Herz der Unterstützer schlagen könnte. Dann braucht es nur noch wenige Klicks und die Spendensumme ist überwiesen. Die Entwickler versprechen ein sicheres, mobiles und vor allem transparentes System, das auch jederzeit wieder neu austariert werden kann. Spenderinnen und Spender können monatlich neu auswählen, wie viel und für welche Projekte sie spenden wollen. „Und falls es einmal doch anders als geplant kommen sollte, ist eine Spendenpause problemlos möglich“, so die Projektentwickler.

200 Organisationen in einer App

Wer sich einen Überblick verschaffen will, wird auf der Firmenwebseite fündig. Helfer können gleich zum Kick-off aus mehr als 200 gemeinnützige Organisationen wählen.

Autor: Rudolf Grüner, 13.12.2021