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Wiener-Linien-Geschäftsführerin im hellblauen Hosenanzug vor einer roten Wand
Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien
Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien
Wiener Linien/Simon Wöhrer

Rekord: Öffis beförderten 900 Millionen Fahrgäste

20.04.2026 um 11:46, Weekend Redaktion
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Bilanz der Wiener Linien für das Jahr 2025: 903 Mllionen Fahrgäste, mehr Stammkunden und erstmals über 1 Million WienMobil-Rad-Ausleihen.

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Die Wiener Linien haben 2025 einen neuen Rekord aufgestellt: Insgesamt 903 Millionen Fahrgäste nutzten Bus, Bim und U-Bahn. Damit bestätigt sich der Trend klar: Die Öffis bleiben das wichtigste Verkehrsmittel der Wienerinnen und Wiener.

Auch bei den Stammkunden melden die Mobilitätsdienstleister einen Höchstwert: Rund 1,34 Millionen Menschen besitzen mittlerweile ein Dauerticket. Am beliebtesten sind Jahreskarten, gefolgt von Klima- und Jugendtickets.

Mehr Öffi-Nutzung trotz höherer Preise

Trotz Tarifanpassung bleibt die Nachfrage stabil. Zwar gab es im November kurzfristig mehr Kündigungen, gleichzeitig stieg aber die Zahl der Neuabschlüsse. Bereits im Jänner 2026 lag die Zahl der Jahreskartenkunden wieder um 1,4 Prozent über dem Niveau vom November 2025, wie die Wiener Linien heute berichten. 

Im Alltag zeigt sich dieser Trend deutlich: Täglich sind im Schnitt 2,47 Millionen Menschen mit den Öffis unterwegs – ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

2026 steht ganz im Zeichen weiterer Großprojekte und Events. Beim Eurovision Song Contest wird Wien zur Bühne, inklusive Party-Bim und dichterem Takt bei U-Bahn und Straßenbahn.

Die Zunahme bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gegenüber den Vorjahren verdeutlicht einmal mehr, dass die Öffis das Rückgrat der klimafreundlichen Mobilität in der Stadt sind.

Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien

WienMobil boomt: Räder und E-Autos gefragt

Neben klassischen Öffis wächst auch das Angebot von WienMobil stark. Besonders beliebt sind laut den jüngsten Zahlen die Leihräder: 2025 wurden sie über 1,14 Millionen Mal genutzt, das enspricht einem Plus von 16 Prozent.

Was beim Blick auf die Wiener Öffi-Statistik noch auffällt? Die meisten Fahrten sind kurz: 69 Prozent dauern weniger als 30 Minuten. Insgesamt tragen die rund 3.100 Fahrräder und 300 E-Bikes aktiv zum Klimaschutz bei. Würden diese Strecken mit dem Auto zurückgelegt, wären rund 586 Tonnen CO₂ ausgestoßen worden, rechnen die Wiener Linien vor. 

Auch WienMobil Auto verzeichnet Zuwächse: 68.700 Ausleihen bedeuten ein Plus von 13 Prozent gegenüber 2024.

Investitionen in Personal und Infrastruktur

Damit das hohe Niveau gehalten werden kann, investieren die Wiener Linien weiter in Ausbildung und Personal. 2025 wurden unter anderem 316 Straßenbahnfahrer 79 U-Bahn-Fahrer und 145 Buslenker neu ausgebildet.

Parallel dazu läuft die Modernisierungsoffensive weiter: Insgessamt wurden elf Kilometer Straßenbahngleise erneuert,  45 Weichen modernisiert und die Bim-Linien 12 und 27 neu eröffnet. 

Öffis werden schneller

Mit dem Programm "Mehr Tempo für Bus und Bim" setzen die Wiener Linien gemeinsam mit der Stadt gezielt Maßnahmen für schnellere Verbindungen. Dazu zählen Ampel-Bevorrangungen, eigene Fahrspuren und Maßnahmen gegen Falschparker.

Song Contest auf Schiene

2026 steht ganz im Zeichen weiterer Großprojekte und Events. Beim Eurovision Song Contest wird Wien zur Bühne, inklusive Party-Bim und dichterem Takt bei U-Bahn und Straßenbahn.

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