Katalonien macht sich in Salzburg für Regionen stark
Beim Salzburg Europe Summit rückte Katalonien die Bedeutung von Regionen und Gemeinden für die europäische Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Anlass für einen eigenen Empfang waren zugleich 40 Jahre seit dem Beitritt Spaniens zur damaligen Europäischen Gemeinschaft im Jahr 1986.
40 Jahre europäische Integration
Krystyna Schreiber, Vertreterin der Regierung Kataloniens in Mitteleuropa, sprach bei einem gemeinsamen Empfang der katalanischen Vertretung und der Spanischen Botschaft in Österreich. Dabei blickte sie auf vier Jahrzehnte europäische Integration und deren Bedeutung für Katalonien zurück.
Für uns war dies mehr als der Beitritt zu einem gemeinsamen Markt. Es war ein Bekenntnis zu Demokratie, Freiheit und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
Schreiber verwies dabei unter anderem auf wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, grenzüberschreitende Kooperation und den europäischen Austausch junger Menschen.
Regionen und Gemeinden im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle von Regionen und Gemeinden innerhalb Europas. Gemeinsam mit der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) wurde diskutiert, wie die UN-Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler und regionaler Ebene umgesetzt werden können.
Katalonien war dabei auch durch Jordi Solé, Direktor der Associació Catalana de Municipis in Brüssel, vertreten. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Institutionen, Gemeinden, Wirtschaft und regionalen Netzwerken ging es vor allem um konkrete Kooperationen und den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen.
Eindrücke vom Salzburg Summit
Mehr Austausch mit Mitteleuropa
Ein Ziel der katalanischen Beteiligung war es, die Beziehungen zu Partnern in Mitteleuropa weiter auszubauen. Gemeinden sollen stärker international vernetzt und gemeinsame Projekte über Ländergrenzen hinweg erleichtert werden.
Der Salzburg Europe Summit wird vom Institut der Regionen Europas organisiert. Die diesjährige Ausgabe fand von 27. bis 29. September im Salzburg Congress statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Wissenschaft zusammen.