Mord-Alarm: Tote Frau mit Blutergüssen im Stiegenhaus
- Nächtlicher Polizeieinsatz in der Hohlweggasse
- Reanimation erfolglos – Notarzt konnte nur noch Tod feststellen
- Verletzungen entdeckt: Landeskriminalamt Wien übernimmt
- Spur ins Obdachlosenmilieu und gerichtsmedizinische Obduktion
Mysteriöser Todesfall im 3. Wiener Gemeindebezirk: In der Nacht auf Freitag wurde eine 35-jährige Frau leblos und tot im Stiegenhaus einer Wohnhausanlage in der Hohlweggasse aufgefunden. Da am Körper der Verstorbenen sichtbare Verletzungen festgestellt wurden, kann die Polizei ein Fremdverschulden oder sogar Mord derzeit nicht ausschließen. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.
Nächtlicher Polizeieinsatz in der Hohlweggasse
Gegen 00:00 Uhr nachts wurden die Einsatzkräfte der Wiener Polizei in ein Wohngebäude in der Hohlweggasse im Bezirk Landstraße gerufen.
Beim Eintreffen der Polizeibeamten lag die 35-Jährige weiterhin vollkommen reglos am Boden. Die Polizisten leiteten unverzüglich erste Reanimationsmaßnahmen ein, um das Leben der jungen Frau zu retten.
Reanimation erfolglos – Notarzt konnte nur noch Tod feststellen
Wenig später trafen auch die Teams der Berufsrettung Wien am Einsatzort in der Hohlweggasse ein. Trotz intensiver und langanhaltender Wiederbelebungsversuche durch die Notärzte und Sanitäter kam für die 35-jährige Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Auffindungsstelle im Stiegenhaus.
Aufgrund der unklaren Auffindungssituation sperrten die Beamten den Bereich rund um den Fundort umgehend ab, um mögliche Spuren zu sichern.
Verletzungen entdeckt: Landeskriminalamt Wien übernimmt
Bei der ersten Besichtigung der Leiche fielen den Ermittlern auffällige Spuren auf. Wie Polizeisprecher Philipp Haßlinger gegenüber weekend.at erklärt, wies die Verstorbene deutliche Verletzungen im Oberkörperbereich und Blutergüsse auf.
Aufgrund des begründeten Verdachts hat das Landeskriminalamt Wien (Ermittlungsbereich Leib/Leben) den Fall übernommen. Die Kriminalbeamten ermitteln derzeit intensiv und in alle Richtungen, um die genauen Umstände des Ablebens zu klären.
Spur ins Obdachlosenmilieu und gerichtsmedizinische Obduktion
Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge dürfte die 35-jährige Frau aus dem Obdachlosenmilieu stammen. Wie sie mitten in der Nacht in das Stiegenhaus der Wohnhausanlage gelangte und ob eine Auseinandersetzung vorangegangen ist, ist Gegenstand der laufenden Erhebungen.
Um die exakte Todesursache zweifelsfrei zu klären, wurde von der Staatsanwaltschaft eine gerichtliche Obduktion angeordnet.