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Tatwaffe vom Messer-Vorfall am Europaplatz in Wien
Großeinsatz am Europaplatz in Wien: Nach einer Entwaffnung erlitt eine Frau schwere Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht.
Großeinsatz am Europaplatz in Wien: Nach einer Entwaffnung erlitt eine Frau schwere Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht.
LPD Wien

Blutiger Streit: Mann sticht Frau ins Gesicht

29.07.2026 um 14:47, Marcel Toifl
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Am Europaplatz in Wien eskalierte ein Suchtmittel-Streit blutig. Nach einer Entwaffnung fügte ein Mann einer Frau schwere Stichverletzungen zu.

Am späten Dienstagabend kam es am Europaplatz im 15. Wiener Gemeindebezirk zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, die augenscheinlich unter dem Einfluss von Suchtmitteln standen. Im Verlauf des Konflikts zog eine 33-jährige Frau ein Messer, woraufhin die Situation vollkommen eskalierte. Ein 30-jähriger Kontrahent entwaffnete die Frau und fügte ihr schwere Verletzungen zu.

Die Polizei konnte den Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen. Gegen beide Beteiligten wurden schwere strafrechtliche Anzeigen erstattet.

Streit am Europaplatz eskaliert unter Suchtmitteleinfluss

Gegen 22:35 Uhr wurden mehrere Streifen der Wiener Polizei wegen eines heftigen Wortgefechts zum Europaplatz gerufen. Ersten polizeilichen Erhebungen zufolge soll die 33-jährige österreichische Staatsbürgerin im Zuge des Streits unvermittelt ein Messer gezogen haben. Sie versuchte, auf ihren 30-jährigen Kontrahenten – ebenfalls österreichischer Staatsbürger – einzustechen.

Messerstiche im Gesicht und Tritt gegen den Bauch

Zeugenaussagen zufolge gelang es dem 30-Jährigen jedoch, der Frau die Waffe zu entreißen. Daraufhin ging der Mann mit der Tatwaffe auf die 33-Jährige los und fügte ihr Schnitt- und Stichverletzungen im Gesicht sowie an der rechten Hand zu.

Als die verletzte Frau versuchte zu flüchten, setzte der Mann nach und versetzte ihr einen heftigen Fußtritt gegen den Bauchbereich.

Festnahme des Verdächtigen und beidseitige Anzeigen

Eintreffende Polizeibeamte der Stadtpolizeikommanden Ottakring und Josefstadt reagierten rasch und nahmen den 30-Jährigen noch vor Ort vorläufig fest. Das Messer, welches der Verdächtige beim Erblicken der Einsatzkräfte weggeworfen hatte, konnte sichergestellt werden.

Die Detailfakten zur medizinischen Versorgung und den rechtlichen Folgen:

  • Notfallversorgung: Die Berufsrettung Wien versorgte die 33-Jährige erstmedizinisch und lieferte sie in ein Krankenhaus ein.
  • Anzeige gegen die Frau: Verdacht der versuchten schweren Körperverletzung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.
  • Anzeige gegen den Mann: Verdacht der absichtlich schweren Körperverletzung; er befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.

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