40 Jahre Österreichische Lotterien: Jubiläum mit Wirkung
Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläumsabends: die Neuauflage der legendären Gelddusche. Aus mehr als 30 Partnerorganisationen wurden vier gezogen, die ihr Glück in der Gelddusche versuchen durften. Für das Naturhistorische Museum Wien erspielte Max Pohanka 7.300 Euro, Roland Schafek sammelte für Wien Work Integrative Betriebe 4.300 Euro. Ulrike Spann sicherte den Vereinigten Bühnen Wien 5.200 Euro, während Danilo Kamper-Campisi für den Österreichischen Kabarettpreis 7.800 Euro holte. Der Vorstand der Österreichischen Lotterien verdoppelte die gesammelten Beträge und erhöhte die Spendensumme damit auf insgesamt knapp 50.000 Euro.
Spenden statt Give-Aways
Anstelle von Give-Aways stellten die Österreichischen Lotterien darüber hinaus für jeden Gast des Jubiläumsabends einen Spendenbetrag in der Höhe von 20 Euro zur Verfügung. Die Entscheidung, welcher von vier ausgewählten Organisationen diese Unterstützung zugutekommen soll, lag bei den Anwesenden selbst. So kamen zusätzlich rund 7.000 Euro für das Kinderhospiz Lichtblickhof, die Bergrettung, die Lebenshilfe Österreich sowie die Caritas Mutter-Kind-Häuser Immanuel & Frida zusammen. Erwin van Laambart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien:
40 Jahre Österreichische Lotterien sind für uns auch einmal mehr ein Anlass, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mehr als 56.000 Euro an Spenden zeigen auf wunderbare Weise, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Finanzielle Hilfe und mehr
Entsprechend groß war die Freude bei den unterstützten Organisationen. Für viele von ihnen bedeutet diese Zuwendung weit mehr als eine finanzielle Hilfe: Sie schafft Spielräume für neue Projekte, sichert bestehende Initiativen ab und ermöglicht Vorhaben, die sonst nur schwer realisierbar wären. Julia Sobieszek, Vereinsobfrau des Österreichischen Kabarettpreises:
Der Österreichische Kabarettpreis hatte heuer aufgrund von Einsparungen und Teuerung eine Finanzierungslücke – dank der Österreichischen Lotterien ist diese nun geschlossen. Damit müssen wir weder Preisgelder kürzen noch auf lang geplante Projekte wie die Neugestaltung unserer Website verzichten.
Kultur und Integration
Katrin Vohland, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum Wien: „Die tolle Aktion der Österreichischen Lotterien hat uns in Wiener Tradition gezeigt: ‚Das Glück ist ein Vogerl!‘ Dementsprechend möchten wir die großzügige Spende für die Restaurierung unserer besonderen Vogelsammlung widmen. Und weiter:
Zu diesem Zwecke werden wir eine Vitrine für die Neueröffnung unserer Vogel-Säle mit den bereits eingetroffenen Mitteln auf höchstem Niveau restaurieren, und freuen uns darauf, sie feierlich gemeinsam mit den Österreichischen Lotterien zu eröffnen.
„Mit den 8.600 Euro aus der Gelddusche setzen die Österreichischen Lotterien ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Unterstützung von wienwork", so Christoph Parak, Geschäftsführer Wien Work Integrative Betriebe.
Die großzügige Spende gibt dem Sozialfonds des wienwork-Betriebsrats die nötige Planungssicherheit, um betroffenen Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Jahren bei finanziellen Notlagen rasch und unbürokratisch zu helfen. Damit bleibt unser Auffangnetz in schwierigen Zeiten genau dort stark, wo schnelle Hilfe im Alltag entscheidet.
Franz Patay, Geschäftsführer Vereinigte Bühnen: „Die erspielte Spende kommt dem inklusiven Kulturvermittlungsprojekt „Relaxed Performance“ der Vereinigten Bühnen Wien zugute. Dabei wird eine aktuelle Musicalproduktion in einer entspannten und reizreduzierten Atmosphäre erlebt. Am 4. April 2027 veranstalten wir gemeinsam mit der Österreichischen Autistenhilfe wieder eine „Relaxed Performance“. Das adaptierte Vorstellungsformat richtet sich insbesondere an Menschen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten und neurodivergente Menschen, steht jedoch auch allen Besucher:innen offen. Bei der Relaxed Performance wird MARIA THERESIA – Das Musical in einer entspannten und reizreduzierten Atmosphäre erlebt.
Das Publikum kann sich während der Aufführung bewegen, den Saal bei Bedarf verlassen und wieder zurückkehren. Anpassungen bei Licht und Lautstärke sowie weitere unterstützende Maßnahmen tragen dazu bei, mögliche Barrieren abzubauen.