25 Jahre Allianz für den freien Sonntag
Rund 160 Gäste aus Gewerkschaften, Kirchen, Arbeiterkammer, Zivilgesellschaft und Politik sowie zahlreiche langjährige Wegbegleiter kamen zusammen, um auf 25 Jahre gemeinsames Engagement für den arbeitsfreien Sonntag zurückzublicken und zugleich den Blick auf die Herausforderungen der Zukunft zu richten.
Hochkarätige Ehrengäste im Rathaus
Unter den zahlreichen Ehrengästen waren auch hochrangige Vertreter der großen Mitgliedsorganisationen der Allianz: Silvia Hruska-Frank, Direktorin der Arbeiterkammer, Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA, sowie Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl als kirchlicher und Philipp Kuhlmann als gewerkschaftlicher Sprecher der Allianz. Auch Vertreter:innen der Allianz für den freien Sonntag Deutschland sowie der European Sunday Alliance feierten mit. Stellvertretend für die zahlreichen langjährigen Wegbegleiter seien die ehemalige Sozialministerin Eleonore Hostasch sowie die ehemalige ÖGB-Vizepräsidentin und ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Renate Csörgits namentlich erwähnt.
Der freie Sonntag als gesellschaftlicher Wert
Im Mittelpunkt der Festveranstaltung stand nicht nur der Rückblick auf 25 Jahre Allianzarbeit, sondern auch die Frage, welche Bedeutung gemeinsame freie Zeit heute für unsere Gesellschaft hat. Die Politikwissenschafterin Univ.-Prof. i. R. Sieglinde Rosenberger von der Universität Wien widmete ihren Festvortrag dem Thema „Demokratie braucht einen freien Sonntag“. Ihre zentrale These: Der arbeitsfreie Sonntag schafft einen Rahmen, der sozialen Zusammenhalt und politisches Vertrauen fördern und stärken kann. Dabei wurde an diesem Nachmittag nicht nur diskutiert und zurückgeblickt, sondern vor allem auch gefeiert und ein Zeichen für die Zukunft gesetzt: Der freie Sonntag ist eine gemeinsame Zeit!
Der freie Sonntag allein ist keine Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen der Demokratie. Er ist jedoch ein wichtiger Baustein für den Aufbau und Erhalt gesellschaftlicher Beziehungen.