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Bergretter steht neben dem Auto der Bergrettung
Eine deutsche Wanderin stürzte Freitagabend in ein Felsloch und musste dort die Nacht verbringen.
Eine deutsche Wanderin stürzte Freitagabend in ein Felsloch und musste dort die Nacht verbringen.
APA-Images / APA / HELMUT FOHRINGER

Horror: Wanderin überlebte Nacht schwer verletzt in Felsloch

27.09.2026 um 10:44, APA, Red
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Beim Abstieg vom Hinteren Sonnwendjoch stürzte eine Wanderin am Freitag in neun Meter tiefes Loch. Sie musste die Nacht schwer verletzt dort verbringen.

Eine 54-jährige Deutsche ist Freitagabend beim Abstieg vom Hinteren Sonnwendjoch bei Thiersee in Tirol (Bezirk Kufstein) in ein rund neun Meter tiefes Loch zwischen Felsen gestürzt. Daraufhin verlor sie offenbar das Bewusstsein und erlangte es erst gegen Mitternacht wieder. Sie setzte einen telefonischen Notruf ab - jedoch vergeblich.

​Neun Meter in die Tiefe gestürzt

Daraufhin musste die Frau die Nacht schwer verletzt am Boden liegend im Felsloch verbringen. Erst Samstagfrüh wurde sie gerettet. Zwei Wanderinnen aus Deutschland im Alter von 30 und 33 Jahren hatten gegen 7.30 Uhr ihre Hilferufe gehört.

​Schwer verletzt durch die Nacht

Sie lokalisierten die laut Polizei schon merklich kraftlose Frau aus München, die bei knapp über null Grad - nur mit leichter Wanderbekleidung ausgestattet - hatte ausharren müssen. Die 54-Jährige wurde dann von der Besatzung eines Notarzthubschraubers, der Bergwacht Thiersee, der Bergrettung Kufstein und der Alpinpolizei mit einem Tau aus dem Loch geborgen, erstversorgt und in das Krankenhaus Kufstein geflogen. 

​Wanderinnen hören ihre Hilferufe

Die Deutsche war über einen Wanderweg vom Gipfel abgestiegen. Im Bereich der Örtlichkeit Burgstein kam es dann aus bisher unbekannter Ursache zu dem Absturz.

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