Bub (2) in Teich gefallen: Passant rettet Mutter und Kind
- Bub stürzt beim Spielen in Teich
- Passant hört Hilferufe und greift ein
- Polizei: Teich bisher kein Gefahren-Hotspot
Ein zweijähriger Bub ist am Donnerstagmittag im Grazer Oeverseepark in einen Teich gestürzt. Seine 31-jährige Mutter sprang ins Wasser, um das Kind zu retten, geriet dabei aber selbst in Not. Ein 35-jähriger Passant hörte die Hilferufe.
Bub stürzt beim Spielen in Teich
Die 31-Jährige war mit ihren zwei Kindern im Oeverseepark im Grazer Bezirk Gries unterwegs. Im Bereich des Teiches dürfte ihr zweijähriger Sohn beim Spielen am Ufer ausgerutscht und ins Wasser gestürzt sein.
Die Mutter schrie um Hilfe und sprang ihrem Kind hinterher. Da die Frau nicht schwimmen kann, geriet sie im tiefen Wasser jedoch selbst in Gefahr und mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche.
Passant hört Hilferufe und greift ein
Ein 35-jähriger Grazer, der sich in der Nähe befand, hörte die Hilferufe und reagierte sofort. Der Mann sprang in den Teich, erreichte Mutter und Kind und brachte beide sicher ans Ufer.
Dort übernahmen die alarmierten Rettungskräfte die Versorgung. Auch ein Notarzt war im Einsatz. Mutter und Sohn standen nach dem Vorfall unter erheblichem Schock, erlitten nach ersten Angaben jedoch keine schweren Verletzungen.
Teich bisher kein Gefahren-Hotspot
Als die Polizei gegen 12.30 Uhr im Park eintraf, war die Rettungsaktion bereits beendet. Der rund eineinhalb Meter tiefe Teich ist laut Polizei bisher nicht als besonderer Gefahrenbereich bekannt. In jüngerer Vergangenheit seien dort keine vergleichbaren Vorfälle registriert worden.
„Die Zivilcourage ist wahrscheinlich das Beste an der ganzen Geschichte und macht es auch zu einer Glück im Unglück-Geschichte, weil es sonst wahrscheinlich auch anders ausgehen hätte könnnen“, so Polizeisprecher Sabri Yorgun.