Mit Auto zusammengekracht: Motorradfahrer stirbt bei Unfall
- Kollision auf der L534: Motorradlenker geriet auf Gegenfahrbahn
- Jede Hilfe kam zu spät: Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen
- Dreistündige Sperre der L534 und Einsatz des Kriseninterventionsteams
Tödliches Unglück im Bezirk Murtal: Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der L534 nahe Judenburg ein schwerer Unfall. Ein 68-jähriger Mann kollidierte mit seinem Motorrad frontal mit einem entgegenkommenden Auto und erlitt dabei tödliche Verletzungen – er war noch an der Unfallstelle tot.
Kollision auf der L534: Motorradlenker geriet auf Gegenfahrbahn
Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 16:00 Uhr. Ein 87-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Murtal war auf der Landstraße L534 von Judenburg in Richtung Ritzersdorf unterwegs, als ihm der 68-jährige Biker – ebenfalls aus dem Bezirk Murtal – entgegenkam. Auf Höhe von Straßenkilometer 3,4 geriet das Motorrad aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum heftigen Zusammenstoß, bei dem der Zweiradlenker mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde und reglos auf der Fahrbahn liegen blieb.
Jede Hilfe kam zu spät: Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen
Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte kämpften Rettung und Notarzt bereits um das Leben des bewusstlosen Mannes. Auch die Besatzung des Rettungshubschraubers C17 eilte zur Unfallstelle. Trotz intensiver medizinischer Reanimationsversuche konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des 68-Jährigen feststellen. Ein beim 87-jährigen Pkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Dreistündige Sperre der L534 und Einsatz des Kriseninterventionsteams
Die Freiwillige Feuerwehr Judenburg stand gemeinsam mit dem Rettungsdienst im Umfangeinsatz. Für die Dauer der aufwendigen Spurensicherung und der Aufräumarbeiten musste die L534 für circa drei Stunden komplett gesperrt werden; der Verkehr wurde lokal über den Pölsweg umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab den Leichnam des Verstorbenen zur Bestattung frei. Ein Kriseninterventionsteam übernahm vor Ort die psychologische Betreuung der Angehörigen.