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Ein 28-jähriges Mitglied der FF Dirnbach wurde bei Grabungsarbeiten in Gnas verschüttet und tödlich verletzt.
Feuerwehrmann ist tot: Seine Kameraden nehmen nun mit bewegenden Worten Abschied.
Feuerwehrmann ist tot: Seine Kameraden nehmen nun mit bewegenden Worten Abschied.
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„Tiefe Lücke“: Feuerwehr trauert um verstorbenen Kameraden

19.10.2026 um 09:52, Yunus Emre Kurt
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Ein 28-jähriger Feuerwehrmann ist bei Grabungsarbeiten in Gnas ums Leben gekommen. Seine Kameraden nehmen nun mit bewegenden Worten Abschied.

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall in Gnas herrscht große Trauer bei der Freiwilligen Feuerwehr Dirnbach. Ein 28-jähriges Mitglied der Wehr war am Samstag bei Grabungsarbeiten von abrutschendem Erdreich verschüttet worden. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Nun nehmen seine Kameraden öffentlich Abschied.

​Tödlicher Arbeitsunfall in Gnas

Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Samstag, 17. Oktober, gegen 10.30 Uhr in Gnas im Bezirk Südoststeiermark. Nach Angaben der Polizei kam es während Grabungsarbeiten zu einem Unfall, bei dem Erdreich ins Rutschen geriet. Der 28-jährige Mann wurde von den Erdmassen verschüttet und erlitt tödliche Verletzungen.

Die genauen Tätigkeiten des Mannes zum Unfallzeitpunkt sind noch nicht abschließend geklärt. In der Polizeimeldung ist von Grabungsarbeiten mit einem Bagger die Rede, andere Berichte nennen Hilfsarbeiten im Zusammenhang mit den Grabungen.

Fest steht: Der Unfall ereignete sich nicht während eines Feuerwehreinsatzes. Der 28-Jährige war jedoch aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dirnbach.

​Feuerwehr birgt den Verstorbenen

Nach dem Unfall rückten Einsatzkräfte zur Unglücksstelle aus. Die Bergung des Verstorbenen übernahm die Freiwillige Feuerwehr Poppendorf.

Für den jungen Mann kam trotz des Einsatzes jede Hilfe zu spät. Der Tod eines Kameraden trifft die regionale Feuerwehrgemeinschaft besonders schwer. Nur zwei Tage nach dem Unfall wurde öffentlich, wie tief der Verlust bei der FF Dirnbach sitzt.

​Kameraden nehmen emotional Abschied

In einem öffentlichen Trauerbeitrag erinnert die Freiwillige Feuerwehr Dirnbach an den 28-Jährigen als engagierten Kameraden, der stets bereit gewesen sei, anderen Menschen zu helfen. Für die Wehr sei er nicht nur ein Mitglied gewesen, sondern auch ein geschätzter Freund und treuer Wegbegleiter.

Besonders deutlich wird die Trauer in einem Satz der Feuerwehr: „Der Verlust reißt eine tiefe Lücke in unsere Gemeinschaft.“ Die Gedanken der Kameraden gelten der Familie, den Angehörigen und allen Menschen, die dem Verstorbenen nahestanden.

​Ermittlungen zum Unfall laufen

Wie es genau zu dem tödlichen Unfall kommen konnte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion des Verstorbenen an. Damit sollen die näheren Todesumstände untersucht werden.

Noch offen sind unter anderem die genaue Ursache des abrutschenden Erdreichs und die konkreten Arbeitsbedingungen zum Zeitpunkt des Unglücks.

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