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Kletterer an einer steilen Felswand mit Blick auf die Berglandschaft. Am Klettersteig „Sisi“ am Loser verunglückte Andreas Pfalzer tödlich.
Tragisches Bergunglück am Loser in der Steiermark: Andreas Pfalzer, Personalvertreter aus Neunkirchen, stürzte am Klettersteig „Sisi“ in den Tod. Das Bild zeigt einen Kletterer an einer Felswand. (Symbolbild)
Tragisches Bergunglück am Loser in der Steiermark: Andreas Pfalzer, Personalvertreter aus Neunkirchen, stürzte am Klettersteig „Sisi“ in den Tod. Das Bild zeigt einen Kletterer an einer Felswand. (Symbolbild)
APA-Images / Franz Pritz

Tödliches Bergdrama: Große Trauer um bekannten Neunkirchner

08.10.2026 um 09:07, Jovana Borojevic
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Große Trauer in Neunkirchen: Personalvertreter Andreas Pfalzer ist bei einem Bergunglück am Loser tödlich verunglückt. Die Hintergründe.

Große Trauer in Neunkirchen! Der oberste Personalvertreter der Stadtgemeinde, Andreas Pfalzer, ist bei einem Bergunglück am Loser in der Steiermark tödlich verunglückt, wie mehrere Medien, darunter "Mein Bezirk" und "Kurier", berichten. Der erfahrene Bergsteiger war am Mittwoch allein auf dem Panorama-Klettersteig „Sisi“ unterwegs, als es zu dem tragischen Absturz kam. Im Neunkirchner Rathaus herrscht tiefe Bestürzung.

Andreas Pfalzer: Tödlicher Absturz am Loser

Eigentlich sollte es eine sportliche Tour inmitten der steirischen Bergwelt werden. Am Mittwoch, dem 7. Oktober, machte sich Andreas Pfalzer auf den Weg zum beliebten Panorama-Klettersteig „Sisi“ am Loser im Ausseerland. Der begeisterte Bergsteiger kannte die Region gut und verbrachte dort regelmäßig seinen Urlaub.

Doch kurz vor dem Ende der Tour kam es zur Tragödie. Nur wenige Meter vor dem Ausstieg stürzte Pfalzer aus bislang ungeklärter Ursache in sein Klettersteigset und anschließend die Felswand hinunter. Der rund 400 Meter lange Klettersteig gilt mit dem Schwierigkeitsgrad D als anspruchsvoll und führt über steile sowie teilweise senkrechte Felsabschnitte. Wie es zu dem folgenschweren Unglück kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Bergunglück am Loser: Notarzt konnte nicht mehr helfen

Nach dem dramatischen Absturz wurden die Rettungskräfte alarmiert. Auch der Rettungshubschrauber „Martin 3“ rückte zum Unfallort aus. Doch für den Niederösterreicher kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod von Andreas Pfalzer feststellen.

Die Bergung des Verstorbenen wurde schließlich von Bergrettern gemeinsam mit einem Polizeihubschrauber durchgeführt. Zurück bleibt die Frage, wie es zu dem tödlichen Absturz des erfahrenen Bergsteigers kommen konnte.

Andreas Pfalzer war Personalvertreter in Neunkirchen

In seiner Heimatgemeinde war Andreas Pfalzer vor allem als oberster Personalvertreter der Stadtgemeinde Neunkirchen bekannt. Er engagierte sich für die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen und konnte bei den Personalvertretungswahlen 2024 mit seiner Liste der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) einen großen Erfolg feiern. Alle sieben verfügbaren Mandate gingen an seine Liste.

Auch abseits seiner beruflichen Tätigkeit war Pfalzer vielseitig engagiert. Als begeisterter Bergsteiger war er unter anderem bei der Alpinen Gesellschaft D' Kienthaler aktiv. Zudem gehörte er zu den Mitgründern des Zaubervereins „Magischer Ring Niederösterreich“ in Wiener Neustadt.

Besonders tragisch: Pfalzer hatte seinen bevorstehenden Ruhestand bereits fest im Blick. Im kommenden Jahr hätte für ihn mit dem geplanten Übergang in die Altersteilzeit ein neuer Lebensabschnitt beginnen sollen. Noch am Tag vor dem Unglück war er mit dem Kajak am Hallstättersee unterwegs gewesen.

Große Trauer um Andreas Pfalzer in Neunkirchen

Die Nachricht vom plötzlichen Tod des Personalvertreters hat in Neunkirchen große Bestürzung ausgelöst. Besonders im Rathaus sitzt der Schock tief. Die Stadtgemeinde Neunkirchen verabschiedet sich auf ihrer Website mit bewegenden Worten von ihrem langjährigen Kollegen.

„In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden, denen wir viel Kraft wünschen“, heißt es in dem Nachruf der Stadtgemeinde.

Die Stadtgemeinde trauert um einen geschätzten Kollegen, dessen Leben bei einem Bergunglück ein tragisches Ende gefunden hat.

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