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Das Rissbild in Unken deutet laut Wolfsbeauftragtem Hannes Üblagger erneut auf einen Wolf hin.
Schon wieder Unken: Das Rissbild deutet erneut auf einen Wolf hin.
Schon wieder Unken: Das Rissbild deutet erneut auf einen Wolf hin.
Willy Mobilo/Shutterstock.com

Neuer Riss im Pinzgau: Alles deutet auf einen Wolf hin

12.10.2026 um 08:44, Yunus Emre Kurt
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In Unken deutet das Rissbild erneut auf einen Wolf hin. Eine DNA-Probe wurde bereits genommen. Im Pinzgau häufen sich heuer die bestätigten Fälle.

Im Pinzgau gibt es einen neuen Verdachtsfall auf einen Wolfsriss. In Unken deutet das vorgefundene Rissbild laut Hannes Üblagger, dem Wolfsbeauftragten des Landes Salzburg, erneut auf einen Wolf hin, wie er gegenüber Salzburg24 erklärt. Eine DNA-Probe wurde bereits entnommen und soll nun Gewissheit bringen.

​Neuer Verdachtsfall in Unken

Der jüngste Vorfall ereignete sich erneut in Unken. Nach Einschätzung von Hannes Üblagger spricht das Rissbild dafür, dass ein Wolf beteiligt gewesen sein könnte.

Ob sich dieser Verdacht bestätigt, soll nun eine genetische Untersuchung zeigen. Eine DNA-Probe wurde bereits genommen. Bis das Ergebnis vorliegt, bleibt offen, welches Tier für den Riss tatsächlich verantwortlich war.

Unken war bereits zuvor Schauplatz eines bestätigten Wolfsrisses. Erst vor wenigen Wochen hatte eine Genanalyse ergeben, dass Anfang September getötete Schafe tatsächlich von einem Wolf gerissen worden waren.

​Wolf in Saalfelden eindeutig bestätigt

Auch aus Saalfelden liegt mittlerweile ein eindeutiges Ergebnis vor. Drei Schafe, die dort am 13. September tot gefunden worden waren, wurden laut DNA-Analyse von einem Wolf gerissen.

Damit gibt es innerhalb kurzer Zeit mehrere bestätigte Fälle im Pinzgau. Die genetischen Untersuchungen spielen bei der Einordnung der Risse eine zentrale Rolle, weil sich allein anhand der Verletzungen nicht immer zweifelsfrei bestimmen lässt, welches Tier verantwortlich war.

​Mehrere Fälle im Pinzgau

Die Wolfsspuren im Bundesland Salzburg haben sich in diesem Jahr deutlich gehäuft. Bereits im April wurde in Pfarrwerfen im Pongau ein gerissener Rehbock entdeckt.

Anfang Juni wurde zudem bei Viehhofen ein Wolf abgeschossen. Ein weiterer Verdachtsfall im Juli in Eben im Pongau stellte sich später hingegen nicht als Wolfsriss heraus. Die Untersuchung ergab, dass dort ein Fuchs verantwortlich war.

Beim bereits bestätigten Fall in Unken Anfang September brachte die DNA-Analyse noch eine weitere Erkenntnis: Das Tier stammte laut Hannes Üblagger aus der italienischen und nicht aus der dinarischen Wolfspopulation.

​25 gerissene Nutztiere im Jahr 2026

Die Zahl der heuer nachweislich von Wölfen gerissenen Nutztiere liegt im Bundesland Salzburg aktuell bei 25. Der jüngste Verdachtsfall aus Unken ist in dieser Zahl noch nicht enthalten.

Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 wurden in Salzburg 37 gerissene Nutztiere registriert.

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