Zeugen gesucht: Hubschrauber von Thomas Morgenstern gestohlen
- Spektakulärer Coup: Einbruch in Mauterndorfer Hangar
- Spur führt nach Süden: Letzter Kontakt in Kroatien
- Auffälliges Design: So sieht die gestohlene Maschine aus
- Großfahndung: Behörden und Bundesheer suchen die Maschine
Spektakulärer Diebstahl im Salzburger Lungau: Unbekannte Täter sind auf dem Flugplatz Mauterndorf in den Hangar von Ex-Skisprungstar Thomas Morgenstern eingebrochen und haben eine seiner Maschinen entwendet. Der auffällige Hubschrauber des mehrfachen Olympiasiegers verschwand spurlos – die letzte Spur führt in den kroatischen Luftraum.
Spektakulärer Coup: Einbruch in Mauterndorfer Hangar
Am Montagvormittag herrschte im Hangar von Thomas Morgenstern am Flugplatz Mauterndorf gähnende Leere. Unbekannte Diebe brachen das Gebäude gewaltsam auf, starteten die Maschine direkt vor Ort und flogen damit unerkannt davon.
Der Kärntner Ex-Skispringer ist seit Jahren leidenschaftlicher Pilot und betreibt ein eigenes Helikopterunternehmen, das Rund-, Shuttle- und Transportflüge anbietet.
Spur führt nach Süden: Letzter Kontakt in Kroatien
Wie das Unternehmen sowie Zeugen auf Social-Media-Kanälen bekannt gaben, wurde das letzte Signal der Maschine in den frühen Morgenstunden registriert. Um 4:20 Uhr morgens verzeichnete das Ortungssystem den letzten Kontakt im kroatischen Luftraum.
Die Täter steuerten den Hubschrauber somit auf schnellstem Weg Richtung Süden. Seit diesem Zeitpunkt fehlt von dem Fluggerät mit der Kennung OE-XHK jede Spur.
Auffälliges Design: So sieht die gestohlene Maschine aus
Bei dem entwendeten Helikopter handelt es sich um eine wendige Robinson-Maschine, die Platz für bis zu drei Passagiere bietet. Das Fluggerät gilt aufgrund seiner Flexibilität als äußerst vielseitig einsetzbar.
Besonders auffällig ist die Optik des Helikopters: Die Zelle ist dunkelblau lackiert, versehen mit auffälligen gelben Zierlinien sowie einem großflächigen „Breitling“-Schriftzug. Das Unternehmen bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Großfahndung: Behörden und Bundesheer suchen die Maschine
Die Polizei hat umgehend umfassende Ermittlungen eingeleitet und steht in engem Austausch mit internationalen Behörden sowie Luftfahrtorganisationen. Noch sei völlig unklar, wo sich der Hubschrauber befinde. Gemeinsam mit der Austro Control und dem Österreichischen Bundesheer sei man auf der Suche nach dem Diebesgut, wie es von seiten der Polizei gegenüber der Krone heißt.