Raus aus dem Büro, rauf auf den Berg!

Wer im Sommer nach der Arbeit ein Frischluft-Workout einlegen möchte, am besten auch noch mit kleinem Gipfelerlebnis, kann sich glücklich schätzen, in Salzburg zu leben. Denn rund um die Stadt gibt es dazu jede Menge Möglichkeiten – mit kurzen Anfahrtszeiten, traumhaften Aussichten, lauschigen Jausen-Plätzchen und auch der ein oder anderen Abkühlungsmöglichkeit. Welche Wanderungen sich besonders lohnen, haben wir in unseren TOP 7 zusammengefasst – je eine Tour pro Wochentag sozusagen!

*Die ungefähren, reinen Gehzeiten (je nach Kondition und Tempo) inkludieren auch den Rückweg.

1. Ellmaustein in Fuschl

Kurze und vor allem zu Beginn steile Wanderung, die am Ziel mit einem sensationellen Blick auf den Fuschlsee und die umliegenden Berge belohnt wird. Besonders empfehlenswert, um den Sonnenuntergang vom Gipfelkreuz aus zu bestaunen. Je nach Startzeitpunkt spricht auch nichts gegen eine Abkühlung im See, der in wenigen Minuten erreichbar ist.

Start: Fuschl, Ellmautal

Gehzeit: ca. 2 h

Höchster Punkt: 995 m

Ellmaustein | Credit: Simone Reitmeier

2. Marienköpfl zwischen Fuschl und St. Gilgen

Leichte, schattige Tour über Waldsteige mit Foto-Zwischenstopp beim Eibensee, der auch zum Baden einlädt. Von dort erreicht man in etwa 15 Minuten das Marienköpfl mit kleinem Gipfelkreuz und herrlichem Blick auf den See sowie Schober, Drachenwand und Faistenauer Schafberg.

Start: „Kleiner Kapelle“ zwischen Fuschl und St. Gilgen (wenige Parkmöglichkeit an der Bundesstraße)

Gehzeit: ca. 2 h

Höchster Punkt: 1.074m

Marienköpfl | Credit: Melanie Reinhardt

3. Barmsteine in Hallein

Auf die „Barmstoana“ gelangt man am besten über die Ruine Thürndl, schattige Waldwege und einige, kleine „Kraxelpassagen“. Das Gipfelkreuz befindet sich auf dem „Großen Barmstein“, der traditionelle Maibaum auf dem „Kleinen“. Oben angekommen genießt man einen fantastischen Blick auf die Altstadt Hallein, die Osterhorngruppe, das Tennen- und Hagengebirge, den Watzmann uvm. Wer davor oder danach Lust auf eine „richtige“ Abkühlung hat, legt einen Zwischenstopp an der Königsseeache ein.

Ausgangspunkt: Dürrnbergstraße, Hallein

Gehzeit: rd. 2 h

Höchster Punkt: 851 m

Barmsteine | Credit: Simone Reitmeier

4. Filbling in Fuschl

Von Beginn an steile, aber wunderschöne Wanderung über einen Forstweg zum idyllischen Filblingsee, weiter durch den Wald, über einen Steig und schlussendlich über einen baumfreien Kamm zum Gipfelkreuz. Mit Panoramablick auf Fuschlsee, Schober und Schafberg schmeckt die mitgebrachte Jause gleich doppelt so gut.

Ausgangspunkt: Filblingerstraße nahe der Tischlerei Wörndl, Fuschl (Parkmöglichkeiten an der Wolfgangsee Bundesstraße)

Gehzeit: rd. 2,5 h

Höchster Punkt: 1.281 m

Filbling | Credit: Simone Reitmeier

5. Schlenken in Bad Vigaun

Den Gipfel erreicht man am besten über die schattige „Jägernase“, ein teils steiler Steig mitten durch den Wald entlang des Nordwestgrats mit Sicht auf den nahegelegenen Schmittenstein. Wählt man anstatt desselben Wegs zurück den südseitigen Abstieg, kommt man bei den bewirtschafteten Schlenkenalmen vorbei, die zum Einkehrschwung einladen.

Start: Gasthof Zillreith/Adnet

Gehzeit: rd. 2,5 h

Höchster Punkt: 1.648 m

Schlenken | Credit: Simone Reitmeier

6. Schober in Thalgau

Der knackige Anstieg auf den Schober führt zu Beginn an der Ruine Wartenfels vorbei und gleich danach über steile Waldsteige mit vielen Stufen Richtung Gipfel. Kurz davor ist die anspruchsvollste Passage zu bewältigen: Über mit Seilen und Eisentritten gesicherte schroffe Felsen erreicht man das imposante Gipfelkreuz. Dort angekommen genießt man die Aussicht auf das Salzkammergut mit Irrsee, Mondsee, Fuschlsee und den Wolfgangsee. Für den Abstieg empfiehlt sich die Frauenkopf-Variante – dabei erreicht man in wenigen Minuten das zweite Gipfelkreuz, nach unten geht es rasch über steile Serpentinen-Steige.

Start: Parkplatz Ruine Wartenfels, Thalgau

Gehzeit: rd. 2,5 h

Höchster Punkt: 1.328 m

Schober | Credit: Simone Reitmeier

7. Lidaun in Faistenau

Auf Faistenaus Hausberg führt unter schattenspendenden Bäumen eine Route über den durchaus anspruchsvollen „Bärenweg“ hinauf zum Gipfel. Unterwegs kommt man an fünf Infotafeln (inklusive Rätsel für Kids) sowie der geheimnisvollen Bärenhöhle vorbei, bevor man schlussendlich links Richtung Gipfelkreuz abbiegt. Von oben hat man freie Sicht auf den Wiestalstausee, die Berge rund um das Wieserhörndl und auf hohe Gipfel im Berchtesgadener Land.

Start: einige wenige Parkplätze beim Start des Bärenwegs, Dorfzentrum Faistenau

Gehzeit: ab Parkplatz Bärenweg rd. 2 h

Höchster Punkt: 1.237 m

 

Lidaun | Credit: Simone Reitmeier
Autor: Simone Reitmeier , 17.08.2020