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Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen ausgezeichnet.
Umweltzeichen für Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Christine Reichholf, Norbert Totschnig, Michael Obermoser, Maximilian Aigner, Roland Rauch (v. li.).
Umweltzeichen für Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Christine Reichholf, Norbert Totschnig, Michael Obermoser, Maximilian Aigner, Roland Rauch (v. li.).
C. Leopold 

Große Auszeichnung: Diese Region überzeugt nachhaltig

19.10.2026 um 11:12, Yunus Emre Kurt
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Große Auszeichnung für Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Die 18 Salzburger Nationalpark-Orte wurden mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.

Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zählt nun offiziell zu den zertifizierten nachhaltigen Tourismusdestinationen Österreichs. Die Region wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit das Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie regionale Verantwortung.

​Umweltzeichen für die Ferienregion

Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern erstreckt sich über 18 Salzburger Nationalpark-Orte von Krimml bis Hüttschlag. Der Nationalpark selbst gilt mit seinen Gletschern, Wasserfällen und seiner Artenvielfalt als größtes Schutzgebiet im Alpenraum.

Mit der Zertifizierung soll die Verbindung zwischen naturnaher Erholung und qualitativ hochwertigem, umweltverträglichem Tourismus weiter gestärkt werden.

Bundesminister Norbert Totschnig sieht die Auszeichnung als Anerkennung für das Zusammenspiel von Naturschutz, Bewirtschaftung und touristischer Entwicklung. Entscheidend sei, dass der Schutz der Natur gemeinsam mit den Menschen in den Regionen umgesetzt werde.

​Diese Kriterien müssen erfüllt werden

Das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusdestinationen bewertet Regionen anhand zahlreicher Nachhaltigkeitskriterien. Dazu zählen unter anderem umweltfreundliche Mobilität, Abfallvermeidung, nachhaltige touristische Angebote und die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Die Zertifizierung basiert auf dem Standard des Global Sustainable Tourism Council. Betrachtet werden dabei die Bereiche Management, Wirtschaft, Soziales und Umwelt.

Neben den Bedürfnissen der Urlaubsgäste fließen auch die Perspektiven der Bevölkerung vor Ort in die Bewertung ein. Ziel ist es, Tourismus langfristig mit Umwelt- und Klimaschutz sowie regionaler Wertschöpfung zu verbinden.

​Landwirtschaft als wichtiger Bestandteil

Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Landwirtschaft. Nationalpark-Landesrat Maximilian Aigner hebt besonders die Arbeit der bäuerlichen Betriebe hervor. Diese würden mit der Bewirtschaftung von Almen und Bergwiesen die Kulturlandschaft erhalten und wertvolle Lebensräume sichern.

Damit leiste die Landwirtschaft zugleich einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Tourismus in der Region. Die Auszeichnung zeige, dass Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus miteinander verbunden werden könnten.

Auch für Betriebe, die bereits nach den Kriterien des Umweltzeichens geprüft sind, soll die neue Zertifizierung der gesamten Destination Vorteile bringen. Dadurch wird ein weiterer Teil der nachhaltigen Angebotskette innerhalb der Region geschlossen.

​Nachhaltigkeit als langfristige Aufgabe

Die Ferienregion will die Zertifizierung nun als Grundlage für weitere Maßnahmen nutzen. Geplant ist, umweltfreundliche Tourismusangebote weiterzuentwickeln, Ressourcen zu schonen und die regionale Wertschöpfung nachhaltig auszubauen.

Michael Obermoser, Aufsichtsratsvorsitzender der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH, bezeichnet die Auszeichnung als Anerkennung für die gemeinsame Arbeit von Gemeinden, Tourismusverbänden und Betrieben.

Nachhaltigkeit sei dabei kein kurzfristiger Trend, sondern eine langfristige Verpflichtung gegenüber der Natur- und Kulturlandschaft. Das Spannungsfeld zwischen „Schützen und Nützen“ sei bereits seit der Gründung des Nationalparks ein Leitmotiv für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region.

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