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Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer | Credit: Land Oberösterreich
Land Oberösterreich

Schuldenfalle Weihnachtskäufe vermeiden

20.12.2023 um 08:17, Weekend Online
min read
Die neue Kampagne von Land Oberösterreich und Schuldnerberatungen gibt Tipps für Weihnachtskäufe und bündelt Angebote von Schuldnerhilfe und Schuldnerberatung.

Die Vorweihnachtszeit mit Spontankäufen und vermeintlichen Angeboten kann eine Ursache sein für Überschuldung. Was für die Liebsten gut gemeint ist, kann bei knappem Budget schnell zur Schuldenfalle werden und die Finanzen nachhaltig beeinträchtigen. Hinzu kommen auch immer mehr verlockende Online-Angebote wie „Jetzt kaufen, später zahlen“ und Online-Zahlungsdienstleister, die mit wenigen Klicks belastende Ratenzahlungen ermöglichen. Gemeinsam mit unseren Schuldnerberatungen wollen wir mit Tipps aufklären, wie man mit Geschenken eine Freude machen kann und trotzdem seine Finanzen im Griff behält.

Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer

In Kürze:

  • Die Vorweihnachtszeit kann ein Grund für Überschuldung sein – durch Spontankäufe, vermeintliche Angebote und Druck, seinen Liebsten durch teure Geschenke eine Freude zu machen.
  • Besonders Lockangebote und Finanzierungsangebote mit hohen Zinsen und langen Ratenzahlungen können das Budget nachhaltig belasten.
  • Die beiden Schuldnerberatungen des Landes Oberösterreich, Schuldnerhilfe und Schuldnerberatung, unterstützen bei Finanzproblemen mit zielgerichteten und kostenlosen Angeboten präventiv in der Budgetplanung und in Fällen von Überschuldung.
  • Um gerade in der Adventzeit Bewusstsein für nachhaltiges Einkaufen zu schaffen, werden die Angebote der Schuldnerberatungen in einer eigenen Vorweihnachts-Kampagne gebündelt.
  • Die Kampagne „Damit der Geschenkeberg nicht zum Schuldenberg“ gibt zudem auch Tipps, wie man Weihnachtskäufe planen kann, ohne in die Schuldenfalle zu tappen und wie man mit Geschenken eine Freude machen kann, ohne seine Finanzen nachhaltig zu beschädigen.

Ratenkäufe zwischen „black friday“ und Weihnachten bringen alle Jahre wieder viele Menschen in Zahlungsschwierigkeiten und mittelfristig in die Überschuldung. Aus langjähriger Erfahrung verstehen wir, dass der soziale Druck groß ist und es gerade in der Adventzeit eine wahre Werbeflut gibt. Besonnenheit und finanzielle Bildung zahlen sich daher gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten und Kreditzinsen besonders aus. Die staatlich anerkannten Schuldenberatungen bieten dabei vielfältige Unterstützungen, zum Beispiel kostenfreie Budgetberatungen.

Mag. Thomas Berghuber, Geschäftsführer Schuldnerberatung

Tipps im Überblick:

  1. Vorab Budget zurechtlegen & einhalten – Ausgaben an finanzielle Möglichkeiten anpassen
  2. Geschenke vorher planen & Spontankäufe vermeiden
  3. Ratenzahlungen auf lange Dauer (2-3 Jahre) und damit verbundene Zusatzkosten vermeiden
  4. Kontoüberziehungen vermeiden
  5. Starke Einkaufstage meiden – entspanntes Einkaufen ermöglicht überlegte Kaufentscheidungen
  6. Rechnungen & Kassazettel aufheben, um Waren gegebenenfalls umtauschen zu können

Weihnachten ist ein Fest des Schenkens und so sind die Wochen vor dem Fest im Handel auch die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Beim Weihnachtsshopping sollten die Menschen aber auch auf sich selbst und ihre finanzielle Situation achten. Je knapper das Budget, desto wichtiger ist eine gute Planung. Sollte es finanziell eng werden, unterstützen die staatlich anerkannten Schuldenberatungen gerne kostenfrei und vertraulich.

Mag. Thorsten Rathner, stv. Geschäftsführer Schuldnerhilfe

Gerade die Weihnachtszeit und „Advent-Shopping“ laden zum ausschweifenden Einkaufen ein und verleiten oftmals auch zum Kauf von Spontan-Geschenken. Für Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer soll die Zeit des Schenkens aber nicht eine nachhaltige Belastung für die Finanzen sein.

Mit der Schuldnerhilfe OÖ und der Schuldnerberatung OÖ startet daher in dieser Woche die Kampagne „Damit der Geschenkeberg nicht zum Schuldenberg wird“.

Ziel der Kampagne soll sein, gerade in der hektischen Adventzeit ein Bewusstsein zu schaffen für einen nachhaltigen Umgang mit Geld. „Geld für Geschenke will auch gut investiert sein. Mit unseren Schuldnerberatungen, der Schuldnerhilfe und der Schuldnerberatung Oberösterreich, haben wir zudem zwei kompetente Ansprechpartner, was die präventive Seite betrifft aber auch für den Fall, wenn der finanzielle Schaden bereits eingetreten ist“, so der Landesrat.

Fallzahlen der Schuldnerberatungen gestiegen – Teuerungs-Rate entspannt sich kontinuierlich

Hohe Preise für Lebensmittel und Energie haben die Budgets in den letzten beiden Jahren stark belastet. Ursache sind gestiegene (Kredit-)Zinsen, weitere Gründe für die starke Teuerung waren Preissteigerungen aufgrund von Lieferketten-Unterbrechungen als Folge der Corona-Krise und hohe Rohstoff- und Energiepreise als Folge des Ukraine-Kriegs. Gestiegene Lebenserhaltungskosten als große Herausforderung merken auch die Berater bei Schuldnerhilfe und Schuldnerberatung, wo die Anzahl der Neuzugänge im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist.

   2021  2022  Hochrechnung 2023
Zahl der Neuzugänge   3.241   3.684   4.128
Summe der bearbeiteten Akten   8.935  9.745  11.459
Anzahl der Beratungsgespräche   13.374   14.535   16.604

Kennzahlen aus den Schuldnerberatungen 2023 (vorläufige Zahlen).

Im Laufe des Jahres ist die Teuerungsrate wieder schrittweise zurückgegangen. Seit Juli 2022 hat die EZB den Leitzins in zehn Schritten erhöht, seit September 2023 liegt der Leitzins bei 4,5 %. Im Laufe des Jahres ist die Teuerungsrate stetig zurückgegangen. Lag die Inflationsrate im Jänner 2023 noch bei 11,2 %, hat sie sich im November laut Schnellschätzung auf 5,4 % halbiert. Das WIFO schätzt, dass die Inflation im Jahr 2024 weiter auf 4 % zurückgehen wird, das IHS schätzt einen Rückgang auf 4,2 %.

Neue Kampagne bündelt Angebote der Schuldnerberatungen & gibt Tipps für Weihnachtskäufe

Die Angebote der Schuldnerberatungen sind kostenlos und unterstützen präventiv, aber auch, wenn der finanzielle Schaden bereits eingetreten ist. Die neue Kampagne, das Land Oberösterreich gemeinsam mit Schuldnerberatung und Schuldnerhilfe ausrollt, gibt einerseits prägnante Tipps für Weihnachtskäufe und bündelt die Angebote der Schuldnerberatungen.

Neben dem bewusstseinsbildenden Sujet werden in der Kampagne auch direkt Tipps gegeben (siehe unten), wie man sein Budget trotz Weihnachtskäufen unter Kontrolle behält. Zudem verweist die Kampagne auch direkt auf die kostenlosen Angebote von Schuldnerhilfe OÖ und Schuldnerberatung OÖ, um sich im Bedarfsfall direkt Unterstützung, Tipps oder Hilfe holen zu können.

Die Kampagne erscheint in unterschiedlichen Mutationen mit den einzelnen Kurztipps in Print- und Online-Medien. Die Kampagne beinhaltet auch einen Online-Schwerpunkt mit Tipps & Tricks zum Budgetschonen.

Sujet Weihnachtseinkäufe | Credit: Land Oberösterreich

Stabile Finanzen auch in der Adventzeit – die Tipps der Schuldnerberatungen aus der Kampagne

Schuldnerberatung und Schuldnerhilfe haben die Empfehlungen, wie der Geschenkeberg nicht zum Schuldenberg wird, zu folgenden Tipps zusammengefasst:

Legen Sie sich vorab ein Budget zurecht und halten Sie sich an dieses – passen Sie damit Ihre Ausgaben an Ihre Möglichkeiten an.

Planen Sie schon vorher, was Sie wem schenken möchten und vermeiden Sie damit Spontankäufe. Reden Sie auch mit Ihren Liebsten und legen Sie gemeinsam fest, ob geschenkt wird und welchen Betrag Sie ausgeben wollen.

Vermeiden Sie Ratenzahlungen, insbesondere jene auf lange Dauer von 2-3 Jahren – diese bedeuten monatliche Belastungen und Zusatzkosten.

Vermeiden Sie Kontoüberziehungen für Geschenke und spontane, nicht nachhaltige Käufe. Der Weg zurück ins Plus ist lang und schwer.

Meiden Sie starke Einkaufstage – entspanntes Einkaufen ermöglicht auch bessere Kaufentscheidungen.

Heben Sie Rechnungen und Kassazettel gut auf, um Waren wenn nötig nach Weihnachten zurückgeben oder umtauschen zu können.

Hilfreich ist ein Limit schon vorab: Wie viel Geld möchte ich für Geschenke ausgeben? Mit einfachen Maßnahmen kann man den finanziellen Druck verkleinern. Besonders wichtig: Keine Geschenke auf Pump! Ratenzahlungen sehen verlockend aus, letztlich kommt Shoppen auf Teilzahlung aber sehr teuer. Die Raten belasten nach Weihnachten noch monatelang das Budget – und in 12 Monaten ist schon wieder Weihnachten.

Mag. Thorsten Rathner, stv. Geschäftsführer der Schuldnerhilfe OÖ

Weihnachtsbudget und Geschenkeplan erstellen

Damit man nicht zu viel Geld für Geschenke ausgibt, empfiehlt es sich einen, Plan zu erstellen und ein Budget zurechtzulegen. Also: Wie viel Geld möchte ich für Geschenke in diesem Jahr insgesamt ausgeben? Dies sollte sich an den persönlichen finanziellen Möglichkeiten orientieren und gut in die monatlichen Ausgaben integriert werden können.

Auch eine Liste kann hilfreich sein: Wem möchte ich was schenken und was wird das ungefähr kosten? Die Gesamtsumme darf dabei das Budget natürlich nicht überschreiten. Dabei kann es auch unterschiedliche Limits je Person geben. Oft hilft es auch, wenn man in Gesprächen klar kommuniziert, wie viel man füreinander ausgeben möchte, um den Druck auf die Geldbörse zu reduzieren.

Ratenkäufe und später bezahlen meiden

Jetzt kaufen und erst später bezahlen scheint für viele Menschen ein attraktiver Gedanke. Vor allem wenn die budgetäre Situation bereits angespannt ist. Doch genau dann ist besondere Vorsicht geboten. Beim Rechnungskauf bekommt man eine Rechnung, die innerhalb weniger Wochen zu bezahlen ist. Zahlt man zu spät, fallen hohe Zinsen und Gebühren an.

Eine sogenannte Zahlpause ermöglicht, dass man den gesamten Kaufpreis erst nach einer Frist bezahlen muss. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Kann man den Betrag nach Ende der Frist nicht bezahlen, wird es teuer. Viele verlieren hier den Überblick.

Ratenzahlung bedeutet, den Kaufpreis in regelmäßigen Teilbeträgen zu bezahlen. Doch Achtung: Durch Zinsen und Gebühren wird die Ware teurer als bei sofortiger Zahlung und die monatliche Belastung steigt.

Bei Zahlung mit der Kreditkarte werden Umsätze gesammelt und erst im Folgemonat gesamt vom Konto eingezogen. Hier muss man auf die Kontodeckung achten und Jahresgebühren und Kreditzinsen mit einrechnen.

Ist das Geld knapp, fragen Kunden häufig nach einem Zahlungsaufschub. Doch die zusätzliche Zeit bis zur Zahlung der Schulden kostet meistens Geld in Form von Zinsen. Und kommt aufgrund von Zahlungsverzug ein Inkassobüro ins Spiel, wird es teuer. Wichtig ist daher, seine Zahlungsverpflichtungen stets im Blick zu haben und am besten gleich zu bezahlen.

Kein Weihnachten auf Pump – Ratenzahlungen vermeiden

Manche, die bei der Finanzierung von Weihnachtsgeschenken nicht mithalten können, sehen in Ratenzahlungen einen attraktiven Weg. Auch im Online-Handel wird diese Option oft schon standardmäßig angeboten. Vorsicht: Eine Ratenzahlung bedeutet eine monatliche Belastung über einen längeren Zeitraum in der Zukunft. Und bei den aktuellen Teuerungen kann das rasch zu einem Problem werden, wenn immer weniger Geld übrigbleibt.

Auch das Bezahlen mit Kreditkarte, Angebote wie „Kauf jetzt, zahl später“ oder die Überziehungsmöglichkeit am Konto verlocken zum übermäßigen Geldausgeben. Doch sie alle verschieben das Problem nur auf später und das neue Jahr beginnt mit Stress und Schulden.

Vorsicht bei Spontankäufen

Sonderangebote und Aktionen zu nutzen, wo sie sinnvoll sind, kann natürlich Geld sparen. Gleichzeitig verleiten sie uns aber zu Spontankäufen und wir geben ungeplant Geld für Dinge aus, die wir eigentlich gar nicht brauchen.

Es empfiehlt sich daher, vor allem die besonders einkaufsstarken Tage für die Weihnachtseinkäufe zu vermeiden. Lieber die Zeit daheim nutzen und in Ruhe darüber nachdenken, wem man was schenken möchte. Anschließend mit einem Plan die Einkäufe erledigen und nur jene Geschäfte ansteuern, die man dafür benötigt.

Keine Folgekosten unter dem Christbaum

Bei so manchem Geschenk bekommt die beschenkte Person nicht nur einfach ein Geschenk, sondern entstehen damit auch gewisse finanzielle Verpflichtungen. Das sollte man beim Schenken immer mitbedenken. Schenkt man ein Smartphone oder ein Moped, muss man in die Planungen auch miteinbeziehen, wer die Kosten für den Tarif oder die laufenden Kosten für das Fahrzeug künftig bestreiten muss. Sonst werden weder Schenker noch Beschenkter große Freude am Geschenk haben.

Finanzielle Vorsätze für 2024

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Neujahrsvorsätze. Das gilt häufig auch für die persönlichen Finanzen. Der Start in ein neues Jahr ist ein guter Zeitpunkt, finanzielle Dinge zu regeln. Für die richtige Einschätzung der eigenen Geldsituation können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Beunruhigt mich der Gedanke an meine finanzielle Situation jetzt bzw. in naher Zukunft?
  • Gibt es offene Rechnungen oder Kreditrückzahlungen (Stundungen)?
  • Welche Geldreserven stehen mir mit Beginn des neuen Jahres zur Verfügung?
  • Welche größeren Anschaffungen werden in diesem Jahr nötig sein und können diese mit dem Ersparten bezahlt werden?
  • Wie hat sich mein Umgang mit Geld im vergangenen Jahr verändert?
  • Habe ich das Gefühl, dass ich meine Finanzen gut im Griff habe?

Schuldnerhilfe OÖ: Präventive Angebote zur Vermeidung der Schuldenfalle

Nicht nur in der Weihnachtszeit ist ein sorgsamer Umgang mit Finanzen wichtig. Schuldnerhilfe und Schuldnerberatung Oberösterreich bieten ganzjährig ein breites Programm an Präventions- und Unterstützungsleistungen im Finanzbereich an.

Betreutes Konto – ein innovatives Instrument zur Existenzsicherung

Seit 2014 bietet die Schuldnerhilfe OÖ das Betreute Konto an. Existenzsichernde Zahlungen wie Miete, Strom und Heizungskosten werden durch die Schuldnerhilfe OÖ vom Betreuten Konto des Kunden angestoßen, der Restbetrag steht dem Kunden am Auszahlungskonto zur freien Verfügung.

Aktuell werden von der Schuldnerhilfe OÖ 200 Konten von Personen, die bei der Einhaltung und Einschätzung von Zahlungsprioritäten Unterstützung brauchen, betreut.

OÖ Finanzführerschein

Jährlich absolvieren den Finanzführerschein der Schuldnerhilfe ca. 3.500 junge Menschen in Schulen und Bildungseinrichtungen. Im Juni 2023 wurde der 40.000ste Finanzführerschein verliehen. Mittlerweile wird der Finanzführerschein nach dem Konzept der Schuldnerhilfe OÖ auch in anderen Bundesländern angeboten und von der jeweiligen staatlich anerkannten Schuldenberatungsstelle durchgeführt.

Angebot für Lehrlingsausbildungsbetriebe

Im Rahmen des Workshopangebotes erfreut sich besonders das Angebot für Lehrbetriebe einer steigenden Nachfrage. So nehmen mittlerweile Lehrlinge von Firmen wie KTM, WFL Millturn, KOWE CNC, Sprecher Automation, Wiesner-Hager, OÖ Gesundheitsholding, STIWA Group, Elmet Elastomere, Sterner Werkzeugbau GmbH, BRP-Rotax, ECON GmbH und Energie AG, sowie jene von Magistrat Linz, Land OÖ, der Österreichischen Gesundheitskasse und verschiedenen AusbildungsFIT Produktionsschulen an halb- oder ganztägigen Seminaren teil.

Budgetcoaching – individuelle Begleitung durch freiwillige Budgetcoaches

Steigende Lebenshaltungskosten, wechselnde Beschäftigungsverhältnisse, geringes Einkommen in Verbindung mit einer unzureichenden Fähigkeit zur Budget- und Haushaltsplanung sind Risikofaktoren, die die getroffenen Entschuldungen von Kunden gefährden. Bei dem Nachbetreuungskonzept EURO-FIT Budgetcoaching werden Kunden der Schuldnerhilfe OÖ durch freiwillige Budgetcoaches individuell begleitet. Ziel ist die Unterstützung von Menschen in einer finanziell sehr angespannten Lebensphase und die damit verbundene nachhaltige Sicherung ihrer Entschuldung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 30 Kunden von 24 freiwilligen Budgetcoaches betreut.

Finanzworkshops

Im Jahr 2022 wurden neben dem Finanzführerschein zahlreiche Workshops für Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen in Schulen, diversen Maßnahmen, Betrieben und Organisationen abgehalten. An diesen von der Schuldnerhilfe OÖ durchgeführten Veranstaltungen nahmen insgesamt 4.995 Personen teil.

E-Learning-Portal zu Finanzbildung

Neben den Präsenzangeboten (Workshops, Finanzführerschein) umfasst das Finanzbildungsangebot auch eine umfangreiche E-Learning Plattform. Unter www.finanzkompetenz.at finden sich E-Learning Kurse, Lernnuggets, Learningsnacks und Kahoot-Quizzes zu einem breiten Themenfeld. Darüber hinaus gibt es über den Youtube-Channel der Schuldnerhilfe OÖ noch eine große Anzahl an Erklärvideos. Im Jahr 2022 wurde über 50.000 Mal auf die Angebote dieser Plattform zugegriffen.

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